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Aus dem GEMEINDERAT

Raublings Corona-Etat erweist für 2021 sich mit 30 Millionen Euro als solide

Für die neue Raublinger Turnhalle, mit Gesamtkosten in Höhe von 7,4 Millionen Euro, sind im Haushaltsjahr 2021 800000 Euro eingeplant. Bürgermeister Olaf Kalsperger (CSU) meint, die Gemeinde stehe trotz Corona auch heuer finanziell solide da.
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Für die neue Raublinger Turnhalle, mit Gesamtkosten in Höhe von 7,4 Millionen Euro, sind im Haushaltsjahr 2021 800000 Euro eingeplant. Bürgermeister Olaf Kalsperger (CSU) meint, die Gemeinde stehe trotz Corona auch heuer finanziell solide da.
  • VonVolkhard Steffenhagen
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Der Raublinger Gemeinderat verabschiedete einstimmig den Haushalt für das Jahr 2021 mit einem Gesamtvolumen von rund 30 Millionen Euro. Dabei entfallen auf den Verwaltungshaushalt 24 Millionen Euro, auf den Vermögenshaushalt sechs Millionen Euro.

Raubling – Der Haushalt 2021 sei trotz der unsicheren Aussichten durch die gegenwärtige Krise ausgeglichen und stehe auf soliden Beinen, erklärte Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger (CSU). Es wird keine Kreditaufnahme benötigt.

Die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde ist die Beteiligung an der Einkommensteuer, die mit voraussichtlich 7,8 Millionen Euro gut ein Drittel des Verwaltungshaushalts ausmacht.

Schwankungen werden gepuffert

Nach dem Rekordergebnis im Jahr 2018 (10,3 Millionen Euro) war bereits im Haushaltsjahr 2019 ein leichter Rückgang des Gesamtsteueraufkommens auf 8,7 Millionen Euro zu verzeichnen. Trotz des Einflusses der Pandemie auf die örtliche Wirtschaft – und damit auch auf die Haushaltslage der Gemeinde – konnte im Ergebnis des Jahres 2020 mit 9,1 Millionen Euro der Ansatz dennoch um 2,1 Millionen Euro übertroffen werden.

„Nimmt man die derzeitige Sollstellung und zieht man die Erfahrungen der vergangenen Jahre zur Entwicklung der Sollstände während des Jahres heran, so erscheint auch 2021 ein Haushaltsansatz in Höhe von sieben Millionen Euro gerechtfertigt. Mögliche Schwankungen, bedingt durch die Corona-Krise, können auch gepuffert werden“, erklärte Kämmerer Stefan Gschwendtberger. Die Kreisumlage 2021 liegt bei rund sieben Millionen Euro.

Zahlreiche Investitionen geplant

Die Steuerhebesätze (Grundsteuern, Gewerbesteuer) blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Im Vermögenshaushalt sind zahlreiche Investitionen geplant: So steht für den Bereich Feuerwehrwesen die Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeugs für die Feuerwehr Raubling auf dem Plan. Die geschätzten Kosten hierfür lägen bei rund 125 000 Euro. Im Jahr 2021 sei zunächst ein Teilbetrag von 74 000 Euro fällig – der Rest dann im Jahr 2022. An Zuschüssen erhält die Gemeinde dafür 15 500 Euro.

Die Kosten für die neue Sporthalle liegen bei rund 7,4 Millionen Euro. Aus diesem Gesamtbetrag wird für 2021 ein Betrag in Höhe von 800 000 Euro eingeplant. An Zuschüssen rechnet die Gemeinde mit 2,2 Millionen. Euro.

Gesamtbudget für Projekt „Digitale Schule“ betragt 248 000 Euro

Des Weiteren sind im Haushalt 2021 Restkosten für die neue Moosbachbrücke – ein Betrag in Höhe von 160 000 Euro – eingestellt. 145 000 Euro sind für das Projekt „Digitale Schule“ vorgesehen. Dieses erstreckt sich mit einem Gesamtbudget von 248 000 Euro über mehrere Jahre. Nach Abschluss wird mit einer staatlichen Förderung von 80 Prozent gerechnet. Heuer soll dafür die komplette IT-Infrastruktur erneuert werden.

Für den weiteren Ausbau der DSL-Versorgung (Glasfaserausbau) im Gemeindegebiet sind heuer 150 000 Euro vorgesehen – je nach Baufortschritt des Netzanbieters in den Folgejahren jeweils weitere 150 000 Euro. Für die Glasfaserversorgung an allen Schulen sind insgesamt 120 000 Euro angesetzt. Auch hier rechnet die Gemeinde mit einer Förderung von 50 000 Euro nach der entsprechenden Richtlinie.

Rathaus soll an das Glasfasernetz angeschlossen werden

Außerdem soll das Rathaus mit Glasfaseranschlüssen versorgt werden. Für dieses Projekt sind 25 000 Euro eingeplant – mit eingerechnete Förderung: 20 000 Euro.

Bereits seit Anfang des Jahres ist das Bürgerserviceportal online und kann von den Bürgerinnen und Bürgern für diverse Verwaltungsangelegenheiten genutzt werden. An Ausgaben sind im Haushalt 2021 1 500 Euro hierfür enthalten. Die Gesamtkosten in Höhe von 25 000 Euro werden vom Freistaat mit 80 Prozent gefördert.

Schuldenstand: 4,8 Millionen Euro

Die Basis für die Finanzierung der Investitionen ist die Zuführung vom Verwaltungshaushalt mit 1,3 Millionen Euro, die erwarteten Zuschüsse sowie eine geplante Entnahme aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von 482 100 Euro. Der voraussichtliche Rücklagestand beträgt zu Beginn des Haushaltsjahres rund 8,6 Millionen Euro.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick

Gesamthaushalt: 30,41 Millionen.

Verwaltungshaushalt:24,36 Mio. Euro

•größte Einnahmen:Einkommenssteuerbeteiligung (7,8 Millionen), Gewerbesteuer (7Millionen).

•größte Ausgaben:Personal (5 Millionen), Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen und des sonstigen unbeweglichen Vermögens (2,0 Millionen), Kreisumlage (7 Millionen).

Zuführung zum Vermögenshaushalt: 1,3 Millionen.

Vermögenshaushalt: 5,5 Millionen.

•größte Einnahmen:Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen (3,5 Millionen), Entnahme aus Rücklagen (0,5 Million)

•größte Ausgaben:Baumaßnahmen (3,3 Millionen), Erwerb von Sachvermögen und Kapitaleinlagen (1,6 Millionen)

Rücklagen am 31 . Dezember 2020: 9,4 Millionen.

Schuldenam 31 . Dezember 2020: 5,1 Millionen.

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