Interview mit Tessa Irlbacher

Raubling: Neue Vorsitzende im Bund der Selbstständigen kritisiert Schließung des Handels

Tessa Irlbacher ist neue Vorsitzende des BDS Raubling. Sie beklagt fehlende Öffnungsperspektiven.
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Tessa Irlbacher ist neue Vorsitzende des BDS Raubling. Sie beklagt fehlende Öffnungsperspektiven.
  • vonFranz Ruprecht
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Raubling – Der Ortsverband Raubling im Bund der Selbständigen (BDS) hat eine neue Führungsspitze: Auf den verstorbenen Peter Höllhuber folgt Tessa Irlbacher. Sie berichtet im Interview über Ihre Pläne.

Die Geschäftsführerin der Firma Iko Sportartikel Handels GmbH mit Sitz in Raubling sprüht vor Tatendrang, kann aber ihre Ideen coronabedingt noch nicht umsetzen. Im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen blickt sie trotz der derzeitigen Herausforderungen „motiviert und optimistisch“ in die Zukunft.

Was sind Ihre Pläne im neuen Amt?

Tessa Irlbacher: Ich bin am 15. Mai 2019 in die Vorstandschaft des BDS Raubling gewählt worden und habe am 25. Februar 2021 das Amt der Vorstandsvorsitzenden angenommen. Da wir mindestens zwei Monate im Voraus alle Planungen finalisieren müssen, ist die Perspektive, was Öffnungsschritte und die Entwicklung der Pandemie betreffen, essenziell. Da diese Perspektiven hinsichtlich möglicher Erleichterungen des öffentlichen Lebens fehlen, müssen wir selbst den auf Mai verschobenen Markt leider endgültig absagen. Jedoch planen wir einen Herbstmarkt. Sollte es die Situation zulassen, denken wir weitere Märkte im Spätsommer an.

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Was haben Sie als Vorsitzende für weitere Aktivitäten im örtlichen BDS im Kopf?

Irlbacher: Ich plane, mit meinen Vorstandsmitgliedern neben den gewohnten Märkten das Vereinsleben der selbstständigen Gewerbetreibenden zu beleben. Gemeinsame Veranstaltungen wie Vorträge, Firmenbesichtigungen und Gemeindeprojekte zählen zu den geplanten Aktivitäten. Gegebenenfalls müssen wir uns auch auf die Zeit mit oder nach Corona, wie auch immer sie aussieht, vorbereiten und Projekte wie Modellgemeinden oder Größeres auch zum Kern unserer Aktivitäten machen, um das Netzwerk und die Interessen des Mittelstandes unserer Gemeinde zu vertreten.

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Wie sehen Sie die aktuelle Situation im Handel?

Irlbacher: Da das Betreiben eines Marktes in unserer bekannten Form noch an der Umsetzung durch die aktuellen Auflagen scheitert, ist nicht von der Lust zu sprechen, die wohl verloren gehen könnte, sondern von der Hoffnung überhaupt einen stattfinden lassen zu können. Derzeit erleben wir im Handel zu viele Schließtage. Seit über einem Jahr sehen wir, dass Märkte nicht stattfinden – das bedroht Existenzen.

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