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Rathausplatz bleibt Rathausplatz

Die Planungsarbeiten für das neue Baugebiet in Umrathshausen schreiten zügig voran: Einstimmig fasste der Frasdorfer Gemeinderat den Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich Umrathshausen Ost im Parallelverfahren und schuf damit die Voraussetzungen für das weitere Verfahren.

Frasdorf - Architekt Johann Wagenstaller stellte den Entwurf des aktuellen Bebauungsplanes vor. Ausgiebig diskutierten die Gemeinderäte den Plan und beschlossen nach einigen marginalen Änderungen ohne Gegenstimme, das Bauleitverfahren fortzusetzen und in die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden einzutreten. Keine Einwände hatten die Frasdorfer Gemeinderäte gegen eine Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Samerberg im Raum Törwang, da Frasdorfer Interessen durch diese Änderung nicht beeinträchtigt werden.

Durch die Bautätigkeit in Frasdorf in den vergangenen Jahren müssen einige Wege und Straßen neu gewidmet und benannt werden. So erhielt der Verbindungsweg im Westen des Dorfes zwischen Simsseestraße und Hauptstraße den neuen Namen Aufeldstraße, die von Norden kommende Erschließungsstraße der neuen Häuser an der Wendelsteinstraße - der bisherige Westerndorfer Ackerweg - heißt künftig Riesenbergstraße. Wie alle Straßen und Wege in diesem Ortsviertel bedachten ihn die Gemeinderäte mit einem Namen aus den heimischen Bergen. Einfach machten sie es sich mit dem neuen großen Platz zwischen Rathaus und Lamstoahalle: Er heißt weiterhin einfach Rathausplatz; auch bei der Verbindungsstraße westlich des Rathauses mit der Bushaltestelle und dem angrenzenden Geviert des Spielplatzes war es einfach: "Am Busbahnhof" lautet künftig die Bezeichnung.

Ein bisschen klingt hier auch noch die Erinnerung an den alten Frasdorfer Bahnhof durch, der bis zum Bau des Frasdorfer Rathauses an dieser Stelle stand. Fast 100 Jahre war der Bahnhof in Frasdorf der Endpunkt der Lokalbahn von Rosenheim nach Frasdorf. Nach mehreren Anläufen genehmigte die Bayerische Abgeordnetenkammer 1908 den Bau einer Bahnstrecke von Rosenheim nach Frasdorf, die am 9. Mai 1914 eröffnet wurde. Der Personen- und Güterverkehr nach Frasdorf war in den folgenden Jahrzehnten sehr rege. So nutzten zahllose Menschen aus München und Rosenheim den Zug nach Frasdorf als Ausgangsort für den Wintersport. Mit der Zunahme des Autoverkehrs nahm die Nutzung in den 60er-Jahren ab und so wurde die Strecke schließlich wie so viele wegen fehlender Rentabilität eingestellt und durch eine Buslinie ersetzt. 1995 kaufte die Gemeinde Frasdorf das Bahnhofsgebäude mit dem dazugehörigen Grundstück in der Ortsmitte von Frasdorf. Nach dem Wegfall der Eisenbahnstrecke Rosenheim - Frasdorf wurde der Bahnhof schließlich nicht mehr gebraucht. Die Schienentrasse wurde zum Radweg umgebaut und so kann man heute von Frasdorf aus bequem auf der alten Eisenbahntrasse nach Westen fahren.

Anwohner sind von den Namensänderungen nicht betroffen, alle neuen Benennungen wurden für Straßen ohne Bebauung vergeben. Das Rathaus behält wegen seiner Lage an der Hauptstraße auch in Zukunft die Adresse Hauptstraße 32.

Ohne Gegenstimme beschloss der Gemeinderat den vom Kindergarten Sankt Margaretha beantragten erhöhten Gewichtungsfaktor für das Kindergartenjahr 2011/12. Auch im vorangegangenen Kindergartenjahr wurde dieser Faktor genehmigt. reh

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