Dankeschön an 155 Radfahrer in zweieinhalb Stunden am Schloßberg

Ein Dankeschön für 155 Radfahrer, die sich auch bei kräftigem Regen nicht vom Drahtesel abbringen ließen, gab es vom Radverkehrsbeauftragten der Gemeinde Stephanskirchen, Frank Wiens (links) und Mitstreitern jetzt am Schloßberg. Nicht nur verbal, sondern auch in Form von Regenüberzügen, Flickzeug und Reflektorbändern.
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Ein Dankeschön für 155 Radfahrer, die sich auch bei kräftigem Regen nicht vom Drahtesel abbringen ließen, gab es vom Radverkehrsbeauftragten der Gemeinde Stephanskirchen, Frank Wiens (links) und Mitstreitern jetzt am Schloßberg. Nicht nur verbal, sondern auch in Form von Regenüberzügen, Flickzeug und Reflektorbändern.
  • Sylvia Hampel
    vonSylvia Hampel
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Radfahrerkontrolle am Schloßberg? So mag es für vorbeifahrende Autofahrer ausgesehen haben. War es aber nicht.

Stephanskirchen –  Es war eine Zähl-, Werbe- und „Dankeschön-Aktion“ des Radverkehrsbeauftragten der Gemeinde, Frank Wiens, und einiger Mitstreiter.

Trotz strömenden Regens zählte die Gruppe zwischen 6 und 8.30 Uhr 155 Radelnde. Darunter auffallend viele wetterfest ausgestattete Schülerinnen und Schüler, die auch bei Mistwetter aufs Elterntaxi verzichteten.

„Wir haben uns bei allen bedankt, dass sie mit dem Rad fahren und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, aber auch zu mehr Lebensqualität in unserer Gemeinde und da, wo sie hinradeln“, so Wiens.

Überraschtund erfreut

Viele seien überrascht gewesen und hätten sich sehr gefreut über die Anerkennung. Manche haben aber auch gesagt: „Ist doch normal, ich fahr eh jeden Tag“ oder „Danke, ich brauch kein Geschenk, ich tu’s aus Überzeugung“. Denn kleine Geschenke gab es auch. „Besonders gefragt waren Sattel-Regenüberzüge“, lacht Wiens, sowie Reflektorbänder, „da wurden wir komplett ausgeräubert, aber auch Flickzeug und Einkaufsbeutel wurden gern genommen.“

Nebenbei hat die Truppe um den Fahrradverkehrsbeauftragten noch Werbung gemacht fürs „Stadtradeln“, das seit 14. Juni läuft. Da hat Stephanskirchen die 200-Teilnehmer-Marke deutlich geknackt. „Deswegen haben wir auch oft gehört: „Stadtradeln? Bin ich eh schon dabei!“, freut sich Wiens.

17 Teams radeln bisher in Stephanskirchen mit. Darunter vier Firmenteams, drei Parteien sowie Rathaus und Bauhof. Die größte Gruppe – 40 Kinder, Frauen und Männer – ist für den Kindergarten Regenbogen unterwegs.

Spitzenreiter an geradelten Kilometern sind die elf Personen, die bisher für den Pfarrverband in die Pedale treten: 316 Kilometern (Stand Dienstag, 11.30 Uhr) haben sie seit Start der Aktion am Sonntag zurückgelegt, damit stolze 46 Kilo CO2 eingespart. Bei den pro Kopf geradelten Kilometern kann allerdings derzeit kein Team mit der Truppe der Bücherei im roten Schulhaus mithalten. Die ist mit 71 Kilometern ganz weit vorne, die nächsten Verfolger haben 24 Kilometer weniger in den Pedalen.

Am Sonntag um 11 Uhr beginnt eine Radltour. Start ist am Rathausplatz in Schloßberg.

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