Pruttinger Straßenbeleuchtung: LED-Umstellung muss noch warten

Dem Gemeinderat ist das Angebot der Bayernwerke zu teuer und will Alternativen prüfen.

von Tina Blum

Prutting– LED-Technik ist nicht nur die Zukunft, sondern spart auch noch jede Menge Strom. „In Prutting gibt es 239 Straßenlaternen. Davon 172 mit alter Leuchttechnik“, berichtete Bürgermeister Johannes Thusbaß (CSU) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Zur Debatte Stand, ob die alten Leuchtmittel durch moderne und energieeffiziente LED‘s getauscht werden sollen. Ein Angebot der Bayernwerke liegt der Gemeindeverwaltung bereits vor. Laut Thusbaß beliefen sich die Kosten für den Tausch auf 49 470 Euro. Das macht knapp 290 Euro pro Laterne.

Da mussten auch die Gemeinderäte erst einmal schlucken. Was folgte, war eine Debatte über eine mögliche Kostenreduzierung durch Vergleichsangebote. Aber auch über alternative Lösungen wie das Ausschalten der Beleuchtung debattierte das Gremium. Die Meinungen dazu gingen jedoch auseinander, denn es gebe auch viele, die noch spät nachts nach Hause gehen und sich im Dunkeln nicht sicher fühlen könnten.

Dritte Bürgermeisterin Agnes Bucher (FWB) berichtete, dass die Gemeinde Neubeuern erst kürzlich auf LED-Beleuchtung umgestellt hätte. Dort könnte man sich ebenfalls erkundigen, bei welchem Anbieter die Neubeurer ihre LED-Lampen erworben haben, meinte Bucher.

Schließlich schlug Stefan Schöne (FWB) vor, einen Beschluss zunächst zurückzustellen und im Bauausschuss nach Alternativen zu suchen. Grundsätzlich befand das Gremium die Umstellung auf LED-Technik für notwendig.

Mit acht zu sechs Stimmen sprachen sich die Gemeinderäte dafür aus, weitere Angebote einzuholen und alternative Lösungen im Bauausschuss zu erarbeiten.

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