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14 Landkreis-Gemeinden vereint

Prutting gehört jetzt zur SUR-Gemeinschaft: Diese Zukunftsaufgaben sieht der Bürgermeister

Freuen sich über den Beitritt: (von links) der Kolbermoorer Bürgermeister Peter Kloo, der Rosenheimer Bürgermeister Andreas März und der Pruttinger Bürgermeister Johannes Thusbaß.
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Freuen sich über Pruttings Breitritt zur Arbeitsgemeinschaft Stadt und Umlandbereich Rosenheim: (von links) der Kolbermoorer Bürgermeister Peter Kloo, der Rosenheimer Bürgermeister Andreas März und der Pruttinger Bürgermeister Johannes Thusbaß.
  • VonJohannes Thomae
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Prutting ist der Arbeitsgemeinschaft Stadt und Umlandbereich Rosenheim (SUR) beigetreten. Welche zwei großen Zukunftsaufgaben Bürgermeister Johannes Thusbaß identifiziert und was das für den Ort bedeutet.

Prutting - Mobilität neu denken, um nicht im Verkehr zu ersticken. Wohnraum schaffen, der zukunftsfähig ist - für eine Gesellschaft, die zunehmend altert. Das sind gemeinsame Aufgaben von allen Teilstädte und -gemeinden in Ballungsräumen. Und die gibt es nicht nur in und um die Metropolregion München, sondern auch in ländlichen Gebieten. Im Landkreis zählen die Stadt Rosenheim, das Mangfall, das Inntal und die angrenzenden Gemeinden dazu.

Nun sind es 14 SUR-Teilnehmer

Deshalb schien es für die Gemeinde Prutting logisch, sich um eine Mitgliedschaft bei der Arbeitsgemeinschaft Stadt und Umlandbereich Rosenheim (SUR ) zu bewerben. Die bislang dreizehn Teilnehmergemeinden standen dem Ansinnen offen gegenüber, sodass Prutting seit diesem Monat zu der Gemeinschaft gehört. 

Pruttings Bürgermeister Johannes Thusbaß sieht seine Gemeinde vor zwei großen Zukunftsaufgaben. Die eine ist das Bemühen, den dörflichen Charakter des Orts nicht nur zu bewahren, sondern nach Möglichkeit auszubauen. Prutting soll laut Thusbaß ein Ort sein, in dem sich Bürger noch kennen und in dem das Gemeinschaftsleben diesen Namen noch verdient - hinsichtlich der Feste und Veranstaltungen sowie Dorfentwicklung und allen damit verbundenen Aufgaben. 

Ein enger und informeller Kontakt

Die, und das ist der zweite große Themenkomplex, seien nur zu bewältigen, wenn sich Prutting von der Gesamtentwicklung der Region nicht abgelöst, sondern darin eingebunden ist. „Wir sind von dieser gemeinsamen Entwicklung unmittelbar betroffen, allein schon durch den sich aufbauenden Wohnungsdruck“ sagt Johannes Thusbaß. „Da ist es entscheidend, dass man aktiv mitgestalten kann“. Und dabei sei ein enger und schneller, eher informeller Kontakt zu den anderen Gemeinden hilfreich. 

Etwa wenn es um den eventuellen Beitritt zum MVV geht. Der große Vorteil daran ist Kolbermoors Bürgermeister Peter Kloo zufolge ein „einheitliches Tarifsystem mit aufeinander abgestimmten Fahrplänen“. Ein Riesengewinn für die Gemeinden um die Stadt Rosenheim, die durch Pendlerströme eng vernetzt sind. Das ist die gemeinsame Haltung der SUR-Gemeinden auf der letzten Sitzung, der ersten, an der Prutting teilnahm. Die Haltung ist laut Johannes Thusbaß „einfach schneller als auf Kreisebene“ zustande gekommen. Die 14 Gemeinden hätten schließlich ähnliche Probleme und Zielvorstellungen. Thusbaß ist sich sicher, dass die gemeinsame Haltung dabei helfen wird, die weitere Diskussion zu vereinfachen und zu beschleunigen. 

50 Prozent der Landkreis-Einwohner

Mit der Mitgliedschaft Pruttings, davon zeigt sich Thusbaß überzeugt, hat der SUR-Verbund eine weitere wichtige Stimme gewonnen. Eine Tatsache, die nicht nur dem Ort helfen wird, sondern auch die Bedeutung der SUR stärkt. Die 14 Gemeinden vereinen nun 50 Prozent der Einwohner des gesamten Landkreises mit seinen siebenundvierzig Gemeinden.

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