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Zwei Eigentümer ausgezeichnet

„Beste Bausanierung“ – Preisverleihung soll dörfliche Baukultur in Kiefersfelden fördern

Der Bergwirt stand lange leer. Tino Anker hat die Wirtschaft saniert und wieder zum Leben erweckt. Dafür bekam er den Preis für die beste Bestandssanierung.
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Der Bergwirt stand lange leer. Tino Anker hat die Wirtschaft saniert und wieder zum Leben erweckt. Dafür bekam er den Preis für die beste Bestandssanierung.
  • VonFranz Hoffmann
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Eine alte Bäckerei, die nun ein Wohnhaus ist, ein Wirtshaus das wieder zum neuen Leben erweckt wurde – ein Fachgremium hat in Kiefersfelden die besten Bestandssanierungen ausgezeichnet.

Kiefersfelden – „Die Baukultur ist hier in der Gemeinde schon lange ein Thema, auf das wir kommunalpolitisch gesehen, nur wenig Einflussmöglichkeiten haben. Doch mit dem Instrument einer Preisverleihung für die beste Bausanierung der vergangenen drei Jahre können wir zumindest unseren Vorstellungen der dörflichen Baukultur Ausdruck geben“, sagt Bürgermeister Hajo Gruber eingangs der jüngsten Bürgerversammlung.

Ein Expertengremium, mit dem Architekten und ehemaligen Kreisbaumeister des Landkreises Rosenheim, Alois Juraschek, an der Spitze, hat nach vielen „Vor-Ort-Besichtigungen“ und Beratungen, heuer gleich zwei Preisträger vorgeschlagen und die Gemeinderäte hatten einstimmig zugestimmt. „Beides sind prägende Bauwerke, die aus der Historie des Ortes nicht wegzudenken sind“, so das einhellige Urteil des Fachgremiums.

Mehrer Jahre Arbeit waren nötig

Das ist zum einen die ehemalige Bäckerei Brunschmid in der Franz-Huber-Straße im Ortsteil Mühlbach, „ein ortsbildprägendes Gebäude“, wie die Jury detailliert ausführte, das Besitzer Anton Brunschmid in aufwendiger, detailgetreuer und letztlich mehrjähriger Arbeit in ein hochwertiges Mehrfamilien-Wohnhaus umgebaut und dabei die schon vorher integrierte Hauskapelle erhalten hat. Erschwerend kam hinzu, dass für die Umsetzung auch noch die Denkmalschutzvorgaben beachtet werden mussten, was hervorragend gelungen sei, wie auch der optische Eindruck vermittelt.

Der andere Preis ging an den Besitzer vom „Bergwirt“, Tino Anker. Dieses Gebäude, das jahrzehntelang die gesellige und auch kulturelle Szene Kiefersfelden maßgeblich mitbestimmte, wurde von ihm nach jahrelanger Schließung erworben. Nicht nur für den Bürgermeister ein Glücksfall, „denn diese fast schon ewige Bauruine hat unser Ortsbild doch sehr belastet“, erinnert er sich.

Ortsbild wird aufgewertet

Umso schöner und besser was nach bisher über dreijähriger Arbeit daraus geworden ist, „denn der Bergwirt mit heimischer Küche, seinem wunderschönen Biergarten und dem außergewöhnlichen Innenausbau ist wieder zum Treffpunkt der Bürger geworden, diese gastronomische Qualität hat dem Dorf lange gefehlt“, fasste der Rathauschef zusammen.

Die ehemalige Bäckerei Brunschmid im Ortsteil Mühlbach wurde über mehrer Jahre zu einem Wohnhaus umgebaut. Hoffmann

Und beiden Preisträgern bescheinigte er, „dass sie mit viel Gefühl und Engagement die Gebäude saniert, dem heutigen Nutzungszweck angepasst und auch wieder Leben in die Häuser gebracht haben, was das Ortsbild doch entscheidend aufgebessert hat“. Für Anton Brunschmid „war ein Abbruch der ehemaligen Bäckerei überhaupt kein Thema.

Mit viel Herzblut haben wir den Umbau und die Sanierung gestemmt und das Ergebnis spricht ja für sich. Wir haben das Haus wertiger gemacht und dazu noch viel Wohnraum geschaffen. Dabei auch die alte, in dem Gebäude integrierte Hauskapelle zu erhalten, war für mich und meine Familie sehr wichtig“.

Wichtige Sanierung für den Ort

Tino Anker hatte „schon lange den Plan, den Bergwirt wieder so herzurichten, wie er einmal war und auch Leben in das Haus zu bringen. Das ist uns mit dem Gasthaus, dem Hotel und dem Biergarten sicher gut gelungen und ich freue mich, dass das so auch in der Gemeinde gesehen wird, wie der gute Besuch ja auch beweist“.

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