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MARTIN SCHMID, BÜRGERFORUM INNTAL E.V.

„Politik und Bahn streuen Bürgern Sand in die Augen“

Die Politik wie die Bahn streuen uns Bürgern Sand in die Augen, denn keine der Trassenvarianten wird das Inntal vom Lkw-Transitverkehr nennenswert entlasten.

Der Lkw-Transport ist zu billig. Die auf dem Brennergipfel geforderte Erhöhung der Korridormaut für den Lkw-Verkehr wurde von deutscher Seite abgelehnt. Die Bahn ist – mit oder ohne Nordzulauf – gegenüber dem Lkw nicht konkurrenzfähig. Die vorhandenen Schienenkapazitäten sind ausreichend, um den Brenner-Nordzulauf sicherzustellen.

Über Jahrzehnte ist es der Verkehrspolitik trotz vorhandener Gleiskapazitäten nicht gelungen, den Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Die verfehlte nationale wie europäische Verkehrspolitik gipfelt in diesem EU-geförderten Milliardengrab „Brennerbasistunnel“ samt Zulaufstrecken, das unnötig riesige Summen verschlingen wird.

Wie Fachleute darlegen, wird das Vorhaben weder verkehrlich noch volkswirtschaftlich Nutzen bringen. Die prognostizierten Wachstumsraten im Schienengüterverkehr werden nicht erreicht.

Eine massive Veränderung des Lebensraums im Inntal über Generationen ist durch den politischen Willen alleine nicht akzeptabel. Dem Brenner-Nordzulauf fehlt ein plausibler Bedarfsnachweis sowie ein schlüssiges Nutzen-Kosten-Verhältnis. Somit ist die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan mehr als fraglich, der politische Wille hat es jedoch so entschieden.

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