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Pläne zu Kohlstatt-Ost werden konkret

Blick auf den Flächennutzungsplan. Kirchner
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Blick auf den Flächennutzungsplan. Kirchner

Riedering – Auf der jüngsten Sitzung des Riederinger Gemeinderates ging es um den Gemeindebereich Kohlstatt- Ost.

Architekt und Stadtplaner Ferdinand Feirer-Kornprobst, der dazu eingeladen war, stellte kurz die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans vor.

Bislang war ein größerer Teil des Gebiets als landwirtschaftliche Fläche gekennzeichnet, der nunmehr als „Allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen werden soll. Die zentrale freie Fläche in der Mitte soll Wiese, also landwirtschaftliche Nutzfläche, bleiben. Dem Einleitungsbeschluss sowie dem Beschluss zur Billigung und frühzeitigen Beteiligung der Bürger und Träger öffentlicher Belange stimmten die Gemeinderäte einstimmig und ohne Nachfragen zu.

Mehr Diskussion ergab sich dann, als es um den Bebauungsplan Kohlstatt-Ost ging. Wie Feirer-Kornprobst erklärte, gebe es eine verbindliche Bauleitplanung im östlichen Bereich. Zwei Baulücken seien im südlichen und westlichen Teil vorhanden, die zum Innenbereich zählen werden, sobald das Baurecht erteilt ist. Nun gehe es eben noch um die GFL-Fläche, die sogenannte Geh-, Fahr- und Leitungsrechte.

Dominik Summerer erklärte, dass die Zufahrt gesichert sein müsse. Bürgermeister Josef Häusler wandte ein, dass der Besitzer die Straße nicht abtreten wolle, dass aber die Dienstbarkeit bis zu dem südlichen Grundstück erteilt worden sei. Auf Nachfragen bestätigte Häusler, dass die Gemeinde nur auf Gemeindestraßen beispielsweise zum Schneeräumen verpflichtet sei. Mülltonnen müssten an Gemeindestraßen vorgeschoben werden.

Feirer-Kornprobst stellte einen Alternativplan vor, demzufolge das westliche Grundstück über den Norden zu erschließen ist. Er nannte dies eine „Notlösung“, während einige Räte sich dafür aussprachen, dass eine gesicherte Zufahrt wichtig sei. Mit knapper Mehrheit von 9:7 Stimmen votierten die Gemeinderäte schließlich für den Alternativplan. elk

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