VEREINSVERSAMMLUNG ONLINE ABGEHALTEN

Pfarrer Löffler ist 100. Mitglied der Inntalhilfe in Raubling

Beim Preisschafkopfen der Inntalhilfe war der Saal beim Alten Wirt voll. Im Moment sind solche Treffen undenkbar.Ruprecht
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Beim Preisschafkopfen der Inntalhilfe war der Saal beim Alten Wirt voll. Im Moment sind solche Treffen undenkbar.Ruprecht

Geplant hätte der Vorstand vom Verein „Hilfe für behinderte Kinder und Jugendliche im Inntal“, kurz „Inntalhilfe“, die turnusmäßige Jahresversammlung Ende letzten Jahres. Corona lässt dies aber nicht zu. So entschied sich der Vorsitzende Herbert John, die Versammlung online abzuhalten.

RaublingZwölf Personen aus Raubling hatten die Ärmel hochgekrempelt und 2016 eine Gründungsversammlung einberufen, um den neuen Verein mit Sitz in Raubling aus der Taufe zu heben. Dabei wurden unter anderem die Mitglieder gebeten für den Verein zu werben, sodass baldmöglichst die „100- Mitgliederzahl“ erreicht werden kann, die sich der Vorstand für die erste Amtsperiode als internes Ziel gesetzt hatte. Aus einem „kleinen Häuflein Unermüdlicher“ ist der Verein mittlerweile beträchtlich angewachsen, entwickelt sich erfreulich weiter und konnte in November 2929 das 100. Mitglied willkommen heißen. Der evangelische Pfarrer Thomas Löffler machte die dreistellige Zahl voll.

Eigene Immobilie gesucht

Sehr stabil sei der Verein jetzt auch auf finanzieller Ebene. „Noch immer nicht gelungen ist es jedoch, eine eigene Immobilie für den Verein zu finden, wo es uns möglich wäre, die von uns unterstützten Betreuungsmaßnahmen stattfinden zu lassen, beziehungsweise für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen“, bedauert der Vorsitzende mit Sorgenfalten. Er wollte die Versammlung als Mitgliederinformation nutzen, muss nun aber über die Online- und Mund-zu Mund Propaganda versuchen, alle Mitglieder und Freunde zu bitten, sich an der Suche zu beteiligen und womöglich geeignete Hinweise zu geben. „Wir haben vor kurzer Zeit alle politischen und kirchlichen Gemeinden der Inntalregion und benachbarte Kommunen angeschrieben und sind auch hier leider ohne erfolgreiche Resonanz geblieben“, bedauert er.

Nun soll die Suche noch einmal intensiviert werden, in dem man die Mitglieder und solche die es werden wollen, zu aktiver Mithilfe aufruft. „Bitte geben Sie uns also Bescheid, wenn zum Beispiel in Ihrer Nähe etwa ein Bauernhof oder ein Hotel, ein Restaurant oder eine andere geeignete Immobilie leer steht oder eine neue sinnvolle Nutzung sucht. Danke dafür“, bittet er eindringlich.

Ehe wegen der Corona-Pandemie ab Mitte März 2020 alle Aktivitäten eingestellt werden mussten, fand nur noch im Januar das dritte Benefiz-Preisschafkopfen mit 104 Kartenspielern beim „Alten Wirt“ in Pfraundorf statt: Die Resonanz über den Reingewinn inklusive Spenden von 850 Euro war überwältigend. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, so John dazu.

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