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KATHOLISCHER PFARRVERBAND

Pfarrer Arkadiusz Kolecki verlässt Raubling

Pfarrer Arkadiusz Kolecki am Altar in der Heilig Kreuz Raubling. Nach 15 Jahren hat er nun eine neue Aufgabe übertragen bekommen.
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Pfarrer Arkadiusz Kolecki am Altar in der Heilig Kreuz Raubling. Nach 15 Jahren hat er nun eine neue Aufgabe übertragen bekommen.
  • vonFranz Ruprecht
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Nach 15 Jahren verlässt Pfarradministrator Arkadiusz Kolecki zum 1. Mai die Inntalgemeinde in Richtung Schnaitsee.

Raubling – Die Amtsgeschäfte übernimmt vorübergehend kommissarisch Dekan Helmut Kraus vom Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach bis August, ehe dann die Stelle von Martin Gehringer, bisher Pfarrvikar in der Stadtteilkirche Rosenheim-Inn, in Raubling besetzt wird.

„Kardinal Reinhard Marx hat mir zum 1. Mai eine neue Aufgabe übertragen. Nach 15 Jahren im Dienst für den Pfarrverband Raubling ist diese Bitte verständlich und nachvollziehbar, da wir Priester angehalten sind alle zehn bis 15 Jahre die Stelle zu wechseln“, so Kolecki gegenüber den OVB Heimatzeitungen. Er werde vorübergehend im Pfarrverband Schnaitsee den dortigen Dekan Klaus Vogl in der Leitstelle unterstützen. Anschließend ist eine feste Stelle im Dekanat Baumburg, Gemeinde Altenmarkt an der Alz im Landkreis Traunstein, vorgesehen.

Der überwältigende Empfang in Raubling bleibt in seiner Erinnerung

Arkadiusz Kolecki wurde 1992 in Tschenstochau in Polen zum Priester geweiht und war sieben Jahre im Pfarrverband Bockhorn im Landkreis Erding tätig, ehe er 2006 die Pfarrei Raubling übertragen bekam.

„Der Empfang damals in Raubling hat mich schon sehr überwältigt, da war der halbe Ort auf den Beinen, nur um meiner Person Willen“, vergisst er den prägenden Eindruck sein Leben lang nicht. „Das war für mich als Pfarrer sehr beeindruckend, dass mir nicht nur die Pfarreiangehörigen, sondern auch aus der politischen Gemeinde mit dem Bürgermeister an der Spitze so viele Leute mit Freude begegnet sind.“

Die Gründung des Pfarrverbandes war keine leichte Aufgabe

Kaum angekommen, standen große Herausforderungen vor der Türe. So musste aus den vier Pfarreien Raubling, Großholzhausen, Nicklheim und Pfraundorf ein Pfarrverband gegründet werden, den er ab 2011 leiten sollte. „Keine leichte Aufgabe“, resümiert er. Kirchdorf kam fünf Jahre später dazu. In seine Zeit als Pfarradministrator fielen zum Beispiel die Neugestaltung des Raublinger Kirchenvorplatzes, nach dem Gründerpfarrer Josef Sigllechner benannt, und die Sanierung des Pfarrheimes.

Eine Abschiedsfeier verbietet die Corona-Pandemie.

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Ob dann der 32-jährige zukünftige Pfarrer Martin Gehringer mit einer größeren Feier im September empfangen werden kann, weiß nur der liebe Gott. Gehringer stammt aus Bad Tölz, wurde 2016 in Freising von Kardinal Reinhard Marx zum Priester geweiht und trat in Traunstein seinen priesterlichen Lebenslauf an, ehe er 2020 als Pfarrvikar in der Stadtteilkirche Rosenheim-Inn wirkte.

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