Aktion #OVBgesichtzeigen

Minijobberin aus Neubeuern: Im Lockdown kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld

Martina Schmid arbeitet als Minijobberin in einem Club in München.
+
Martina Schmid arbeitet als Minijobberin in einem Club in München.

Martina Schmid (50) aus Neubeuern arbeitete vor Beginn der Corona-Pandemie im Sicherheitsdienst des Münchner Technoclubs „Rote Sonne“. Sie war dort Minijobberin, bekam 450 Euro pro Monat. Anspruch auf Kurzarbeitergeld hat sie deshalb jetzt nicht.

Neubeuern – Wie lange sie noch von ihren Ersparnissen leben kann, wisse sie nicht, sagt Schmid. So schildert sie ihre Situation:

Ich möchte auf die Millionen Minijobber und Studenten aufmerksam machen, im Gastgewerbe, Musikbranche und Clubgeschehen. 

Martina Schmid, Minijobberin

Coronavirus-Lockdown: Betroffene aus der Region Rosenheim und Mühldorf zeigen Gesicht

„Ich liebe meinen Job, ich habe mich sowohl in die Technokids als auch die Musik ‚verliebt‘. Wenn man seit Jahren im Nachtleben arbeitet, kann man auch nicht einfach in ein Tagleben wechseln. Seit März 2020 wird es immer schwieriger, mich über Wasser zu halten.

Hier geht es zu unserer Themenseite #OVBgesichtzeigen

Ich möchte auf die Millionen Minijobber und Studenten aufmerksam machen, im Gastgewerbe, Musikbranche und Clubgeschehen. Sie sind vielfältig und wichtig für die Menschen und die Kultur dieser Szenen. Alle haben keinen Job mehr, sind ohne Hilfen oder Unterstützung.“

Kommentare