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Kiefersfelden: Der Lockdown hat der Druckertankstelle von Siegfried Marschke den Garaus gemacht

Siegfried Marschke hat seine Druckertankstelle in Kiefersfelden geschlossen.
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Siegfried Marschke hat seine Druckertankstelle in Kiefersfelden geschlossen.

Der Lockdown traf sein Geschäft erst hart, dann endgültig: Siegfried Marschke (63) aus Kiefersfelden verdiente sein Geld mit einer Druckertankstelle und mit Werbung. Jetzt macht er dicht. „Ich gehe in den vorgezogenen Ruhestand“, sagt er.

Kiefersfelden – Er wohnt und arbeitete in Kiefersfelden: Siegfried Marschke (63) verdiente sein Geld mit einer Druckertankstelle, mit Werbung und stellte seine Adresse als Paket-Depot zur Verfügung. So beschreibt er die Lockdown-Folgen:

Jedenfalls habe ich seit dem 16. Dezember 2020 keine Einnahmen mehr gehabt, und dann am 8. Januar 2021 den Laden für immer geschlossen. 

Siegfried Marschke, Selbstständiger aus Kiefersfelden

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„Aufgrund des zweiten Lockdown musste ich leider die Druckertankstelle-Kiefersfelden schließen. Ich hatte seinerzeit festgestellt, dass Druckerpatronen sehr teuer sind. Die kann ja niemand auf Dauer zahlen. Also kam ich drauf, die wieder aufzufüllen. Das war meine Geschäftsidee. Und weil ich aus der Werbung komme, habe ich auch eine Werbeagentur drangehängt. Weil wir nah an der Grenze sind, habe ich meine Adresse außerdem als Depot für Pakete zur Verfügung gestellt.

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Das mag eine ungewöhnliche Geschäftsidee sein, aber sie war wirksam. Jetzt geht gar nichts mehr. Weil ich fast nur Österreichische Kunden hatte, die aber nicht mehr über die Grenze gekommen sind, auch schon vor der Abschottung Tirols, weil die Presse dort so viel Blödsinn geschrieben hat. Jedenfalls habe ich seit dem 16. Dezember 2020 keine Einnahmen mehr gehabt, und dann am 8. Januar 2021 den Laden für immer geschlossen. Was Hilfe angeht: Anfang letzten Jahres ist noch was bekommen. Dann aber nichts mehr.“

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