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Kampfsportschule in Stephanskirchen: Bernd Nau muss im Lockdown an sein Erspartes ran

Bernd Nau betreibt eine Kampfsportschule in Stephanskirchen.
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Bernd Nau betreibt eine Kampfsportschule in Stephanskirchen.

Bernd Nau (48) aus Stephanskirchen-Schlossberg betreibt seit 1998 die Kampfkunstschule Rosenheim. Er zehrt derzeit noch vom Ersparten und der Altersvorsorge. Doch die Zwangsschliessung kann nicht nur sein Lebenswerk zerstören. 

Stephanskirchen – So schildert Bernd Nau (48) aus Stephanskirchen-Schlossberg die Situation in der Zwangspause: „Noch kann ich von meinen Rücklagen und der Altersvorsorge leben, aber wenn es so weitergeht sind diese ebenfalls bald aufgebraucht. Dann droht die Insolvenz. 

Ich kann vielleicht noch einige wenige Monate durchhalten, wenn ich auf das Geld für meine Altersvorsorge zurückgreife. 

Bernd Nau, Betreiber einer Kampfsportschule in Stephanskirchen

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Die Kampfkunstschule Rosenheim hatte weit über 100 Schüler, jetzt brechen natürlich immer mehr Mitglieder weg. Durch wenige die am Ball bleiben, kann ich vielleicht noch einige wenige Monate durchhalten, wenn ich auf das Geld für meine Altersvorsorge zurückgreife.

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Da geht es mir wohl wie allen anderen Anbietern im Kampfsportbereich: Im ersten Lockdown mussten wir alle als erstes schließen, und die (Kampf)-Sportschulen durften erst wieder als letztes Öffnen. Dies wird beim Lockdown 2.0 nicht anders sein. Trotz gebührender Hygiene-Konzepte. Kein Sportbetrieb ist mit Hygiene-Konzept ein Risiko.

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