Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Bis auf den letzten Krümel ausverkauft

Obst- und Gartenbauverein Nußdorf veranstaltet das Apfelkuchenfest

170 verschiedene Apfelkuchen servierten die Vereinsmitglieder an die zahlreichen Besucher.
+
170 verschiedene Apfelkuchen servierten die Vereinsmitglieder an die zahlreichen Besucher.
  • VonVolkhard Steffenhagen
    schließen

Rund 170 verschiedene Apfelkuchen bot der Obst- und Gartenbauverein bei seinem Apfelkuchenfest im Nußdorfer Pfarrgarten an. Die Besucher haben das Fest vermisst, denn zuletzt fand es in der Art im Jahr 2017 statt. Es musste im Jahr 2019 coronabedingt entfallen, wie Vorsitzende Maria Liegl berichtete.

Nußdorf – Die ausgestellten Kuchen wurden zeitaufwendig und oft nach alten Rezepten von vielen Nußdorfer Haushalten zubereitet. Auch zwei geflüchtete Ukrainerinnen haben jeweils einen traditionellen ukrainischen Kuchen beigesteuert.

Fantasie bewiesen die Bäcker nicht nur bei der Herstellung, sondern auch bei der Benennung. Mit einigen Namen wurde beispielsweise auf die Eigenschaft des Gebäcks, wie gestürzter, versunkener, schneller, oder beschwipster Apfelkuchen hingewiesen. Aus anderen Namen konnte auf die Herkunft des Rezepts geschlossen werden, wie „Appeltaart“ (Niederlande), „Tarte aux Pommes“ (Frankreich) oder „apple cake“ (England). Mit der Bezeichnung „Saftiger Apfelkuchen mit Creme im double-Guss und Mandelhäubchen auf pâté de sable“ wurde fast schon das gesamte Rezept mitgeliefert.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Rosenheimer Land finden Sie hier.

Eines hatten aber alle Kuchen gemeinsam: Sie dufteten verführerisch. Viele Besucher konnten es kaum erwarten, bis das größte Kuchenbuffet des Dorfes von Vorsitzender Liegl eröffnet wurde. Danach fand ein regelrechter Lauf auf die Kuchentresen statt. Bereits am frühen Nachmittag waren dann schon alle Kuchen ausverkauft. „Der Reinerlös aus dem Verkauf wird zu gemeinnützigen Zwecken verwendet, dazu gehört insbesondere die Jugendarbeit“, so die Vorsitzende.

Neben Kuchen gab es ein selbsterstelltes Backbuch zu kaufen und die Besucher konnten sich bei den Expertinnen in Sachen Apfelkuchen beraten lassen, um sich daran daheim selber einmal zu versuchen.

Gut besucht war auch der Bauernmarkt. Hier boten regionale Anbieter Obst, Gemüse, Schnäpse, frisch gebackenes Brot, Honig, Marmelade oder handwerkliche Produkte angeboten – und natürlich auch viele frische Äpfel.

/JF

Kommentare