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Standort beim Sportplatz präferiert

Oberaudorf: Pumptrack-Anlage soll am Sportplatz-Gelände entstehen

Für die geplante Pumptrack-Strecke hat der Oberaudorfer Dorfentwicklungsausschuss nun einen neuen Standort im Visier. In der jüngsten Sitzung sprach sich das Gremium für die Fläche neben dem Sportplatz, in der Nähe des Jugendtreffs „CO2“, aus.
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Für die geplante Pumptrack-Strecke hat der Oberaudorfer Dorfentwicklungsausschuss nun einen neuen Standort im Visier. In der jüngsten Sitzung sprach sich das Gremium für die Fläche neben dem Sportplatz, in der Nähe des Jugendtreffs „CO2“, aus.
  • Barbara Forster
    VonBarbara Forster
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Die Idee, eine Pumptrack-Strecke am Kurpark errichten zu lassen, kam in der vergangenen Gemeinderatssitzung nicht so gut an. Im Dorfentwicklungsausschuss stand das Thema erneut auf der Agenda. Und die Mitglieder kamen überein, dass der beste Ort für eine solche Anlage das Gelände am Sportplatz wäre.

Oberaudorf – An welchem Standort soll die geplante Pumptrack-Strecke künftig gebaut werden? Diese Frage brannte in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Dorfentwicklung, Umwelt, Landwirtschaft, Soziales und Tourismus allen unter den Nägeln. Auf Nachfrage erklärte Geschäftsleiter Florian Seebacher, dass der Ausschuss nun den Standort beim Sportplatz in der Nähe des Jugendheims „CO2“ bevorzugt. Ein Beschluss soll in einer der kommenden Gemeinderatssitzungen gefällt werden. Auch Verhandlungen mit den Grundstücksbesitzern stünden noch aus.

An den Ortsrand gedrängt?

Das Thema „Pumptrack und Kurpark“ wurde in der vergangenen Gemeinderatsitzung heiß diskutiert. Weil sich die Jugendlichen zu weit an den Ortsrand gedrängt fühlen, brachte Bürgermeister Matthias Bernhardt (FWO) den Vorschlag mit ein, die Sportanlage auf dem Gelände hinter dem Kurpark errichten zu lassen.

Da die Idee aber von vielen Ratsmitgliedern abgeschmettert wurde, entschied man am Ende, die Angelegenheit nochmals im Dorfentwicklungsausschuss zu behandeln.

Der Dorfentwicklungsausschuss tagt viermal im Jahr und setzt sich aus Bürgermeister Bernhardt und sieben Gemeinderäten zusammen. Vertreten waren die Fraktionen der Freien Wählerschaft Oberaudorf (FWO), der CSU, der Grünen und der SPD.

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Drei Standorte standen im Ausschuss für die geplante Pumptrack-Anlage zur Auswahl: das Grundstück in der Nähe des Sportheims beim Jugendzentrum „CO2“, das Grundstück hinter dem Kurpark oder in der Nähe des Übungsgeländes am Hocheck (Kinderland). Laut Seebacher präferierte das Gremium am Ende den Standort am Sportplatz. Zudem hätte sich der Ausschuss eindeutig dafür ausgesprochen, dass das Gelände neben dem Kurpark für die Weiterentwicklung einer Kultur- und Begegnungsstätte genutzt werden soll. Ferner sei angedacht, das Gelände am Burgberg als „echte Ruhezone“ auszuweisen. „Dazu werden nur minimale Änderungen vorgenommen“, so der Geschäftsleiter.

Lage auch für Familien gut

Auf Nachfrage erklärte Gemeinderätin Katharina Kern (CSU), dass man sich innerhalb der Fraktion auf den Standort beim Sportplatz geeinigt hätte: „Das ist das Zentrum für Sport und Jugend. Auch für Familien bietet sich die Lage an.“ Denn nebenan gebe es einen Spielplatz, auf dem sich die Eltern gegebenenfalls mit ihren kleineren Kindern aufhalten könnten. Der einzige Nachteil sei dabei die zu überquerende Staatsstraße (Tiroler Straße): „Die ist halt stark befahren.“

Die Freie Wählerschaft Oberaudorf nimmt die Präferenz für den Sportplatz gelassen: „Der Standort ist auch okay, ich kann damit leben“, äußert sich Gemeinderat Benno Fürbeck gegenüber unserer Zeitung. Zugleich merkt er aber an, dass die Nutzung der Fläche hinterm Kurpark jetzt „auch nicht so abwegig“ gewesen wäre. Immerhin gehöre die Fläche der Gemeinde. Diese wurde vor mehreren Jahren extra für touristische Zwecke erworben.

Dies betont auch Stefan Hirnböck (FWO). „Insofern ist es nachvollziehbar, dass zumindest über diesen Standort diskutiert wurde.“ Einig sind sich Fürbeck und Hirnböck allerdings, dass die damalige Einladung zur Gemeinderatssitzung mit dem Tagesordnungspunkt „Pumptrack Kurpark“ etwas „irreführend“ gewesen sei. Denn auch damals hatte man schon den Alternativ-Standort beim Sportplatz in der Hinterhand. „Nur das Grundstück gehört nicht der Gemeinde“, so Fürbeck.

Übungsgelände am Hocheck liegt am Berg

Regina Götze (Bündnis 90/Die Grünen) sagt: „Die Diskussion war konstruktiv.“ Einen Pumptrack beim Sportplatz betrachte sie als „sinnvoll“, da sich dort alle sportlichen Aktivitäten bündeln. So sieht das auch Gemeinderat Herbert Trattner (SPD): „Dort sind schon gewisse Synergieeffekte vorhanden. Es gibt bereits einen Tennisplatz, einen Fußballplatz und eine Skaterbahn.“

Der Standort am Übungsgelände am Hocheck fand hingegen keinen Anklang, sagt Seebacher: Weil das Gelände am Berg liege, sei es zum einen ungünstig zu erreichen, und zum anderen seien die Flächen begrenzt.

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