Oberaudorf: 50 Euro mehr pro Kindergartenplatz

In den Kindergärten „Schatztruhe“ in Niederaudorf und dem „Audorfer Kindernest“ in Oberaudorf werden am September die Gebühren um 50 Euro erhöht.
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In den Kindergärten „Schatztruhe“ in Niederaudorf und dem „Audorfer Kindernest“ in Oberaudorf werden am September die Gebühren um 50 Euro erhöht.

Nun ist es beschlossene Sache: Die Kindergartengebühren werden ab September erhöht. In der jüngsten Gemeinderatssitzung folgte jetzt die dafür notwendige Änderung der Kindergartengebührensatzung für die Benutzung der Kindertagesstätte „Schatztruhe“.

von Von Maria Stuffer-Chunphetch

Oberaudorf – Die Beiträge sind mit dem kirchlichen Kindergarten „Kindernest“ abgestimmt und werden gleichlautend übernommen.

Großteil des Gremiums stimmte für Satzungsänderung

Das Thema hatte in der Juni-Sitzung zu ausführlichen Diskussionen geführt (wir berichteten). Jetzt erfolgte die Änderung der Satzung mit großem Einvernehmen: Nur zwei der 18 Räte votierten gegen die Änderung. Für die Regelgruppenplätze wird damit eine Gebührenerhöhung von 50 Euro monatlich wirksam, für die Krippenplätze um jeweils 20 Euro pro Monat.

Auch wenn künftig50 Euro der Förderung durch den Freistaat Bayern für die Regelgruppenplätze von der Gemeinde einbehalten werden, ergibt sich im Vergleich zum Kindergartenjahr 2018 immer noch eine Entlastung der Zahlungspflichtigen von 50 Euro im Monat je Kindergartenplatz. Die Erhöhung der Gebühren ab September 2020 soll dazu beitragen, das hohe Defizit der Kindertagesstätten abzufedern. Allerdings können derzeit aufgrund der noch nicht feststehenden Buchungszeiten keine genauen Zahlen genannt werden.

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Man gehe insgesamt von Mehreinnahmen in Höhe von rund 100 000 Euro aus, sodass sich der jährliche Aufwand der Gemeinde für die Kindertagesstätten auf rund 1,1 Millionen Euro verringern werde, hieß es vonseiten der Verwaltung. Die notwendige Erhöhung der Kindergartenbeiträge war auch Thema einer Informationsveranstaltung, die allerdings nur wenige Eltern besucht hatten. Dabei seien das weitere Vorgehen einvernehmlich diskutiert und Verständnis für die Gemeinde geäußert worden, erläuterte Bürgermeister Professor Dr. Matthias Bernhardt (FWO). Einige Eltern hätten auch ihren Unmut geäußert, räumte der Rathauschef auf Nachfrage ein. Dies könne er nachvollziehen. Auch dem Gemeinderat falle diese Entscheidung nicht leicht. Das Geld bleibe aber im sozialen Bereich.

Von Wegfall der Geschwistermäßigung wurde abgesehen

Die neue Gebührensatzung enthält eine kleine Änderung im Gegensatz zur Beschluss-Vorlage im Juni, laut der alle Geschwisterermäßigungen wegfallen sollten: Nach Absprache vonOberaudorfs Bürgermeister Bernhardt mit der kirchlichen Verwaltungsstelle wird zur Abmilderung der Gebührenerhöhung vom Wegfall der Geschwisterermäßigung bei den Krippengruppenplätzen abgesehen.

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