GEGEN GRENZKONTROLLEN

Oberaudorf: Hup-Demo gegen belastende Grenzsituation am 21. März

In Niederndorf und Oberaudorf fand Mitte März eine Demonstration gegen die geltenden Corona-Maßnahmen statt. Am 21. März soll mit hupenden Autos erneut auf die prekäre Lage aufmerksam gemacht werden.
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In Niederndorf und Oberaudorf fand Mitte März eine Demonstration gegen die geltenden Corona-Maßnahmen statt. Am 21. März soll mit hupenden Autos erneut auf die prekäre Lage aufmerksam gemacht werden.

Mit einer „Hup-Demo“ will Jürgen Doetsch aus Oberaudorf auf die „belastenden Grenzverkehrs-Bestimmungen“ aufmerksam machen. Am Sonntag, 21. März, sollen für wenige Minuten Autofahrer die Hupe drücken. Aber es dürfen sich dabei keine Ansammlungen bilden.

Oberaudorf – Die derzeitige Lage im Grenzgebiet Inntal und Tirol belastet die Bevölkerung, berichtet Jürgen Doetsch aus Oberaudorf. Und die Kundgebung vor einigen Tagen war in seinen Augen eine „groteske Selbstdarstellung“. Kein Wort sei über die „belastenden Grenzverkehrs-Bestimmungen“ gefallen. Deshalb ruft er nun in den sozialen Medien zu einer „Hupdemo“ am Sonntag, 21. März, um 14 Uhr, auf beiden Seiten des Inns auf. „Aber bitte nur für paar Minuten“, betont der Organisator. Die Polizei sei über die geplante Veranstaltung in Kenntnis gesetzt worden, bestätigt Carolin Englert, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, auf Nachfrage.

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Auch im Landratsamt Rosenheim weiß man über die geplante Demo Bescheid. „Aber wir sehen das nicht als Versammlung an, weil es keine Kundgebung im klassischen Sinne gibt. Von daher braucht es auch keine Genehmigung“, sagt Pressesprecher Michael Fischer.

Wichtig sei, dass die hupenden Autos auf keinen Fall stehen bleiben, warnt Doetsch. „Sonst käme das einer Versammlung gleich.“ Auf deutscher Seite könne man auf der Bundesstraße von Kiefersfelden aus bis nach Kirnstein zur Grenze und zurückfahren und währenddessen hupen. In Österreich sollten Autofahrer die Hauptstraße zwischen Erl und Kufstein nutzen.

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„Wir suchen nach einer Möglichkeit, unseren Unmut zum Ausdruck zu bringen.“ Wie viele Leute daran teilnehmen werden, wisse Doetsch nicht: „In der Bevölkerung kommt die Idee aber gut an“, versichert dieser. Er selbst werde sich, wenn es das Wetter zulässt, mit seinem Klavier an der Schweinbergstraße positionieren. Man könne gerne vorbeischauen und einigen Takten lauschen, „aber bitte keine Ansammlung“, mahnt Doetsch. Er wünsche sich einen „friedlichen Verlauf“ der Veranstaltung. (bfo)

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