Nordzulauf: Oberaudorfer Bürgermeister protestiert gegen Einstufung der Stellungnahmen

Blick ins Inntal. Über die Folgen des Nordzulaufs haben sich mehrere hundert Oberaudorfer in einer Stellungnahme geäußert, die keinesfalls politisch einzustufen sei, so Bürgermeister Professor Dr. Matthias Bernhardt.
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Blick ins Inntal. Über die Folgen des Nordzulaufs haben sich mehrere hundert Oberaudorfer in einer Stellungnahme geäußert, die keinesfalls politisch einzustufen sei, so Bürgermeister Professor Dr. Matthias Bernhardt.

Gegen die Aussage des Gesamtleiters des Brennerbasistunnel-Nordzulaufs, Matthias Neumaier, dass die Stellungnahmen der Kommunen zum Nordzulauf als „politisch“ einzustufen sind, verwahrt sich Oberaudorfs Bürgermeister Professor Dr. Matthias Bernhardt in einer Pressemitteilung entschieden.

Oberaudorf –„Die Gemeinde Oberaudorf hat mit der Unterstützung der Anwaltskanzlei Dolde, Mayen und Partner eine detaillierte, alle ökologischen, wirtschaftlichen und touristischen Aspekte berücksichtigende Stellungnahme abgegeben.“ Diese seien in verkürzter Form von mehreren hundert Mitbürgern unterzeichnet worden und seien somit nicht nur als politisch zu betrachten.

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„In der Stellungnahme werden deutlich und klar die Folgen für die Mitbürger im Gemeindegebiet dargestellt. Es wird klar aufgezeigt, dass durch die bisherigen Planungen Existenzen und das Landschaftsbild zerstört würden. Weiterhin untermauert die Stellungnahme, wie stark unser schützenswerter Naturraum leiden würde.“ Bernhardt erwartet sich in Zukunft einen seriöseren Umgang mit den Stellungnahmen und Einsprüchen. „Ich weise schlussendlich noch darauf hin, dass unsere Anwaltskanzlei vier der fünf Varianten für das Gemeindegebiet als raumunverträglich einstuft.“

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