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AKTUELLES INTERVIEW

Neutrales Bindeglied

Karl Seidl tritt nach 36 Jahren im Neubeurer Rathaus eine neue Herausforderung im Landratsamt an.  Riedl
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Karl Seidl tritt nach 36 Jahren im Neubeurer Rathaus eine neue Herausforderung im Landratsamt an. Riedl

Karl Seidl wurde 1980 Kämmerer und Stellvertreter des Geschäftsleiters bei der Marktgemeinde Neubeuern. Unter Bürgermeister Tremmel übernahm er 2005 das Amt des Geschäftsleiters. Ab 1. Februar 2017 erwarten ihn neue Aufgaben im Landratsamt Rosenheim.

Sie wechseln diese Woche nach über 36 Jahren in leitender Position im Neubeurer Rathaus ins Landratsamt Rosenheim. Was überwiegt? Die Wehmut, das alles hinter sich zu lassen, oder die Freude auf die neue Herausforderung?

Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Es ist nicht einfach, nach fast einem ganzen Berufsleben meine jetzige Stelle zu verlassen. Ich war immer mit ganzem Herzen dabei und werde mich auch bis zu meinem letzten Arbeitstag voll einsetzen. Die Tätigkeit in einer kleinen Gemeindeverwaltung umfasst einen viel größeren Bereich als beispielsweise in einer Stadtverwaltung, in der die Aufgaben auf viele Köpfe verteilt sind. Andererseits freue ich mich aber auf mein neues Aufgabengebiet, das für mich auch eine Herausforderung darstellt.

Was geben Sie Ihrem Nachfolger mit auf den Weg?

Zu den Aufgaben eines Geschäftsleiters gehört es auch, Bürgermeister und Gemeinderäte auf die rechtliche Sicht bei Entscheidungsfindungen hinzuweisen, dabei Neutralität zu bewahren und durch Offenheit ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Meinem Nachfolger Christoph Schneider wünsche ich, dass es auch ihm gelingt, ein Bindeglied zwischen Bürgermeister, Verwaltung und Gemeinderat zu sein.

Sie wohnen in Raubling und arbeiten zukünftig in Rosenheim. Wie stark wird ihre Verbundenheit mit Neubeuern in Zukunft sein?

Meine Verbundenheit mit Neubeuern ist sehr stark und intensiv. Ich habe hier einen großen Freundeskreis, den ich weiterhin pflegen werde. Auch bei den vielen Veranstaltungen werde ich anzutreffen sein.

Interview: Edith Riedl

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