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Aus zwei mach eins

Neuer Verkehrsverein „Urlaubsregion Simssee“ – Sanfter Tourismus im Mittelpunkt

Die Gesichter hinter dem neuen Verkehrsverein „Urlaubsregion Simssee“: in der Mitte Cordula Hausstätter, Margarete Engelmann, Daniela Hahn mit den Bürgermeistern der teilnehmenden Gemeinden und Tina Paffinger (links) (Chiemsee-Alpenland
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Die Gesichter hinter dem neuen Verkehrsverein „Urlaubsregion Simssee“: in der Mitte Cordula Hausstätter, Margarete Engelmann, Daniela Hahn mit den Bürgermeistern der teilnehmenden Gemeinden und Tina Paffinger (links) (Chiemsee-Alpenland
  • VonElisabeth Kirchner
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Die sanfte Hügellandschaft rund um den Simssee, die malerischen Höfe, die Wälder und Äcker und die Chiemgau-Alpenkette im Süden – all das spiegelt sich im Konzept des neu gegründeten Verkehrsvereins „Urlaubsregion Simssee“ wider. Er ging aus den Verkehrsvereinen Stephanskirchen-Simssee und Riedering hervor.

Stephanskirchen/Riedering/Prutting/Söchtenau/Bad Endorf – Gemeinsam werben nun die Anrainergemeinden für die „Urlaubsregion Simssee.“ Und das Marketing-Konzept passt sich an die Umgebung an: „Beschaulich, sanft, dezent“ wollen es die beiden Vorsitzenden des Verkehrsvereins, Cordula Hausstätter und Daniela Hahn, haben.

Nach 20 Jahren fusioniert

Auch, wenn es seit 1995 den Namen Urlaubsregion Simssee gibt, und auch, wenn die damaligen Verkehrsvereine Stephanskirchen-Simssee und Riedering mit einem gemeinsamen Verkehrsverein liebäugelten, so sollte es trotz Wohlwollens aller Beteiligten noch einmal gut 20 Jahre ins Land gehen, bis dies gefeiert werden kann.

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Traudl Aßbichler, damalige Vorsitzende des Verkehrsvereins von Stephanskirchen-Simssee, hatte schon seinerzeit erkannt: „Der Gast fährt an den Simssee und macht hier Urlaub. Den interessieren die Gemeindegrenzen wenig.“

Ein weiterer ausschlaggebender Punkt war, dass alle Anrainer-Gemeinden vom Konzept einer gemeinsamen Urlaubsregion profitieren können. Die engagierte Vereinsvorsitzende konnte mit ihren Mitstreitern die Bürgermeister der Gemeinden Stephanskirchen, Riedering, Prutting, Söchtenau und Bad Endorf für die Idee einer gemeinsamen Urlaubsregion Simssee gewinnen.

Finanzielle Unterstützung von den Kommunen

Alle Kommunen sicherten finanzielle Hilfe und Unterstützung zu. Man erarbeitete ein Logo in Form der Seerose. Ein gemeinsamer Imageprospekt und Gastgeberverzeichnis wurden entworfen, die Broschüren werden jährlich aktualisiert. Natürlich wurde auch eigens eine Homepage ins Leben gerufen. Und doch war es ein aufwendiger und zeitintensiver Weg bis zur Fusionierung, erinnert sich Traudl Aßbichler.

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Dank gebühre allen ehemaligen und jetzigen Vereinsmitgliedern, die sich bei der Verschmelzung mit eingebracht haben. Notariell beglaubigt, sind nun die vier Gemeinden zur Urlaubsregion Simssee verschmolzen. Allein die Marktgemeinde Bad Endorf, der zugleich Kurort ist, fährt zweigleisig, mit eigenem Marketing und eigener Tourist-Info.

„Wir leben ein sehr gutes Miteinander“, betont Daniela Hahn im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen. Und selbstverständlich ist die Urlaubsregion Simssee auch Mitglied im Chiemsee-Alpenland Tourismus. „Wir sind ein Verein, will heißen, es erfolgt fast alles auf ehrenamtlicher Basis“, erklärt Vorsitzende Cordula Hausstätter.

Büro in Stephanskirchen

Die neue Vorstandschaft wird komplettiert mit Daniela Hahn als Stellvertreterin, Brigitte Rose als Kassier und Karlheinz Paula, der das Schriftliche übernimmt. Das gemeinsame Büro ist weiterhin in Stephanskirchen. Dorthin kann sich jeder Bürger und Gast für touristische Fragen und Anliegen wenden, wirbt Hausstätter. Auf der Homepage steht: „Die Urlaubsregion Simssee bietet vor allem Ruhe, Natur und Erholung.“ Viele Angebote – ob Urlaub auf dem Bauernhof, im Schäferwagen, in der Ferienwohnung, Pension oder gar im Hotel – sind langfristig ausgebucht. Ein Beweis für die Magnetkraft des sanften Tourismus.

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