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70 neue Stellplätze an der B15

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Der Raublinger Gemeinderat war sich einig: An der Kufsteiner Straße soll entlang der Lärmschutzmauer, die die Bahngleise abschottet, ein neuer Park&Ride-Platz für Pendler entstehen. Landschaftsarchitekt Manfred Huprich, der mit der Planung beauftragt ist, rechnet mit Gesamtkosten von etwa 410000 Euro.

Raubling - "Unser Anspruch ist, auf diesem Areal möglichst viele Stellplätze zu schaffen", brachte Bürgermeister Olaf Kalsperger (CSU) das Ziel auf einen kurzen Nenner. Mit einem einstimmigen Beschluss untermauerte der Gemeinderat die Sichtweise des Rathauschefs. Huprich geht davon aus, etwa 70 Stellplätze auf der Fläche unterzubringen. Jeder Stellplatz soll fünf Meter breit sein, die Zufahrtsstraße weist 5,80 Meter Breite auf. Was die Ausfahrt auf die B15 betrifft, ist eine Einbahnregelung vorgesehen. "Das schafft die größtmögliche Verkehrssicherheit", so der Planer im Gremium. Von der Parkfläche soll ein durchgängiger Fußweg bis zur Bahnhofsunterführung geschaffen werden. Auch Stellplätze für Fahrräder sind vorgesehen.

Was die staatliche Förderung des Projekts betrifft, liegen der Gemeinde noch keine konkreten Aussagen vor. Grund: Um den Zuschuss zu berechnen, ist eine Stellplatz-Bedarfsermittlung erforderlich, die noch gemacht werden muss. Der Bürgermeister geht auf jeden Fall von einem ständig steigenden Bedarf aus und würde für ein Optimum an Stellplätzen auch solche anlegen lassen, die möglicherweise nicht bezuschusst werden. Schließlich seien auch Einnahmen zu erwarten, wenn man sich für eine Parkplatz-Bewirtschaftung entscheide.

Wenn man statt der vorgesehenen Längsparkplätze die Fahrzeuge schräg anordnet, gewinnt man nach Überzeugung des Planers keine zusätzlichen Kapazitäten. Eine entsprechende Anregung kam von Georg Dinzenhofer (CSU). Auf keine Gegenliebe stieß ein Vorschlag von Wolfgang Rechenauer (CSU), der zugunsten von weiteren Stellplätzen einen Grüngürtel im Süden des Areals opfern wollte. Aufgenommen wurde dagegen ein Vorschlag von Angelika Artmann (CSU), mit geeigneten Maßnahmen zu verhindern, dass auch Camper die Parkanlage nutzen.

Letztlich versah der Gemeinderat seinen Beschluss mit sechs Prüfaufträgen und Änderungswünschen. Nördlich des Aufzugs soll eine Abstellmöglichkeit für Fahrräder entstehen, die vorgesehenen Stellplätze für Motorräder sollen näher an den Aufzug herangerückt werden. Um das Abstellen von Lkw und Campingbussen zu verhindern, wird eine Höhenbegrenzung für die Fahrzeuge festgelegt, die hier parken dürfen. Außerdem werden Behindertenparkplätze geschaffen, ebenso ausreichend Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Geprüft wird darüber hinaus die Einführung einer Parkgebühr.

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