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Nicht alle Wünsche werden erfüllt

Neue Satzung für die Schechener Kindertageseinrichtungen

Auch im Kinderhaus „Sonnenschein“ in Hochstätt gilt eine neue Satzung.
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Auch im Kinderhaus „Sonnenschein“ in Hochstätt gilt eine neue Satzung.
  • VonKatharina Heinz
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Die Gemeinde Schechen hat eine neue Satzung für die Kindertageseinrichtung erlassen. Eine gute Nachricht für die Eltern gab es. Es fallen keine höheren Gebühren an. Der Gemeinderat konnte jedoch einem anderen Wunsch der Eltern noch nicht nachkommen.

Schechen – Im September geht im Schechener Tannenweg der „Naturkindergarten“ in Betrieb. Er soll übergangsweise der Kinderbetreuung dienen, bis eine neue Kindertageseinrichtung in der Gemeinde geschaffen ist. Inzwischen stehen bereits die beiden Kindergarten-Container nahe dem Schechener Sportplatz.

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Einer davon war bisher neben dem Kindergarten „Spatzennest“ in Pfaffenhofen im Einsatz, solange dort der Neubau realisiert wurde. Je nachdem, ob es eine Krippe oder ein Kindergarten wird, können pro Container-Gruppe 15 bis 25 Kinder betreut werden. Nach der Nutzungsdauer von voraussichtlich fünf Jahren soll die Container-Anlage vollständig zurückgebaut werden.

Die Container für den provisorischen Kindergarten im Tannenweg stehen schon. .

Keine Mehrkosten für Eltern

Mit der Inbetriebnahme des neuen Kindergartens hat die Gemeinde in Schechen die Benutzungs- und Gebührensatzung für die gemeindlichen Kindertagesstätten angepasst. Der Gemeinderat befürwortete die Satzung in der vergangenen Sitzung einstimmig. Die gute Nachricht für die Eltern: Die Gebühren werden nicht erhöht.

Neue Satzung greift bei Gefährdungslagen

In der Satzung wurden einige organisatorische Dinge festgelegt, um etwa in Zukunft auf „unvorhersehbare Gefährdungslagen“ wie eine Pandemie rechtssicher reagieren zu können. Außerdem wurde klargestellt, dass es keinen Anspruch auf einen automatischen Wechsel der Kinder von der Krippe in den Kindergarten gibt.

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Laut Bürgermeister Stefan Adam sei es nämlich in der Vergangenheit vorgekommen, dass Eltern ihre Kinder noch kurzfristig für wenige Monate in der Krippe angemeldet hatten, um einen Kindergartenplatz zu bekommen.

Einem Wunsch der Eltern konnte nicht nachgekommen werden – zumindest noch nicht: Sie hatten eine Abholmöglichkeit um 13 Uhr erbeten, da die Kindergartenkinder dann zusammen mit den älteren Geschwistern aus der Schule abgeholt werden könnten.

Keine frühere Abholung möglich

Derzeit beginnt die Abholzeit um 13.30 Uhr. Kindergartenleiterin Anja Linzer vom Kinderhaus „Sonnenschein“ in Hochstätt erklärte, dass man dafür den gesamten Tagesablauf neu organisieren müsste. Etwa müssten die Pausenbetreuungen neu eingeteilt werden und es müsse gewährleistet sein, dass zur Abholungszeit Ansprechpartner für die Eltern zur Verfügung stehen – das Personal ist zu dieser Zeit aber damit beschäftigt, das Mittagessen für die Kinder vorzubereiten.

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„Ich weiß, es klingt einfach, ist es aber nicht“, so Linzer. Sie betonte aber, dass der Kindergarten an dem Thema dranbleibe. Eine Umsetzung bis September sei zwar nicht möglich, doch man werde auf längere Sicht versuchen, die Abholzeiten anzupassen.

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