Neue Querungsinsel für 300000 Euro jetzt fertiggestellt

Die frisch angelegte Querungsinsel konnte kürzlich in Betrieb genommen werden. Bürgermeister Stefan Lederwascher ist froh, weil so Schüler und Friedhofsbesucher die Straße besser überqueren können.
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Die frisch angelegte Querungsinsel konnte kürzlich in Betrieb genommen werden. Bürgermeister Stefan Lederwascher ist froh, weil so Schüler und Friedhofsbesucher die Straße besser überqueren können.

Flintsbach – In diesen Tagen konnten die Bauarbeiten für die neue Fahrbahnquerung am Ortseingang von Flintsbach gegenüber der Bushaltestelle abgeschlossen werden.

Bordsteinkantenabgesenkt

Nun können Fußgänger gefahrloser die Staatsstraße 2089 überqueren. Das sind vorrangig die Fahrgäste der ÖPNV-Buslinien, zu denen zahlreiche Schüler gehören, die weiterführende Schulen in Brannenburg oder Rosenheim besuchen. Aber auch die Friedhofsbesucher freuen sich über den sichereren Übergang. Der behindertenfreundlich angelegte Überweg mit seinen abgesenkten Bordsteinkanten ermöglicht auch die problemlose Querung mit Rollstühlen und Rollatoren. Abschluss der Bauarbeiten waren die Fahrbahnmarkierungen, die Sperrflächen und eine leichte Verschwenkung der Fahrbahn. „Dadurch sind die Kraftfahrer gezwungen, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren. Dann können unsere Bürger die Straße wieder sicherer überqueren“, sagte Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher bei einer Baustellenbegehung. „Allerdings hat der Bau der Querung, mit dem bereits im Juli begonnen wurde, länger gedauert als geplant, denn während der Sommerferien musste der Baubetrieb stillgelegt werden, weil die Staatsstraße 2089 als Ausweichstrecke für die A 93 vorgesehen ist“, erklärt Lederwascher.

Bei einer Vollsperrung der A 93 fließt der gesamte Verkehr durch den Ort. Auch bei Staus wird diese Strecke von den Navis als Alternative angegeben. Die Kosten für die Maßnahme von rund 300 000 Euro werden von der Gemeinde alleine getragen. stv

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