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Öko-Modellregion will Austausch verbessern

Neubeuern: Monatliche Veranstaltung holt Erzeuger und Landwirte an einen Tisch zusammen

Der monatliche ÖMR-Stammtisch will Landwirte und Erzeuger zu Wort kommen lassen.
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Der monatliche ÖMR-Stammtisch will Landwirte und Erzeuger zu Wort kommen lassen.

Vernetzung, Austausch und Inspiration in gemütlicher Atmosphäre. Das ist das Ziel des neu eingeführten monatlichen Stammtisches der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein (ÖMR).

Neubeuern – „Wir freuen uns sehr, dass solche wichtigen Treffen zur Vernetzung wieder möglich sind“, so ÖMR-Managerin Stephanie Wimmer. Seit Dezember 2022 veranstaltet sie zusammen mit ihrer Kollegin Stefanie Adeili den Stammtisch. Dabei ist es den beiden wichtig, dass Akteure aus der Region zu Wort kommen.

So haben beim jüngsten Treffen, das in Neubeuern stattfand, Sandra Höß vom Biohof Höß in Rohrdorf und Korbinian Heiß von Inntalnuss aus Neubeuern berichtet. Beide haben vergangenes Jahr den Fördertopf der ÖMR in Anspruch genommen und teilten ihre Erfahrungen mit den rund 15 Anwesenden.

Stammtisch behandelt verschiedene Themen

Laut Adeili kam immer wieder die Frage auf, was die Öko-Modellregion eigentlich macht, wem sie etwas bringt und welche Handlungsfelder bearbeitet werden. So entstand die Idee eines offenen Stammtisches. Jeden Monat wird nun über ein anderes Thema gesprochen. „Unser Stammtisch ist nicht nur für alle interessierten Landwirte und unabhängig von der Betriebsform, sondern auch für Gastronomen, Verarbeiter und Verbraucher. Im Grunde geht es in der Öko-Modellregion um Ernährungssouveränität und ländliche Entwicklung und das geht jeden was an“, so Wimmer.

Der nächste Stammtisch findet am Mittwoch, 8. Februar, ab 19 Uhr beim Gasthof Alpenrose am Samerberg statt. Das Thema wird die mobile Käserei und mobile Schlachtung sein.

Die Öko-Modellregionen sind ein Baustein des Landesprogramms „BioRegio 2030“, das das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ins Leben gerufen hat. Es ist zentrales Element der gleichnamigen Initiative der Bayerischen Staatsregierung.

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Im Rahmen des Landesprogramms „BioRegio 2030“ wurden vier Wettbewerbe „Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen in Bayern“ ausgerichtet, bei denen sich Gemeindeverbünde mit innovativen Projekten zur Stärkung des ökologischen Landbaus als Modellregionen bewerben konnten. Mit der Ernennung zur „Staatlich anerkannten Öko-Modellregion“ werden die erfolgreichen Bewerber von der Staatsregierung auf vielfältige Weise unterstützt: Finanziell wird das jeweilige Projektmanagement in den Öko-Modellregionen von den Ämtern für Ländliche Entwicklung (ALE) zu 75 Prozent gefördert, 25 Prozent tragen die Gemeindeverbünde selbst. Die Projektmanager in den Modellregionen werden zudem fachlich und organisatorisch vom ALE und von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) unterstützt.

Eine enge Zusammenarbeit gibt es mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den dort angesiedelten Fachzentren Ökologischer Landbau und Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung sowie den Ämtern für Ländliche Entwicklung. Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) und die in ihr organisierten Öko-Landbauverbände (Bioland, Naturland, Demeter, Biokreis) unterstützen die Modellregionen ebenso.

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