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Nein zu Betonfunkmast in der Kirnsteiner Au

Einen Schleuderbetonmast mit Stahlaufsatz will die Gemeinde Oberaudorf in der sensiblen Kirnsteiner Au auf keinen Fall haben.
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Einen Schleuderbetonmast mit Stahlaufsatz will die Gemeinde Oberaudorf in der sensiblen Kirnsteiner Au auf keinen Fall haben.

Oberaudorf – Bereits im Juni hat der Bauausschuss Oberaudorf den Bauantrag zum Neubau eines 40 Meter hohen Sendemastens mitten in der Kirnsteiner Au und im Landschaftsschutzgebiet Inntal Süd das gemeindliche Einvernehmen verweigert.

Das Landratsamt Rosenheim zeigte sich damit nicht einverstanden, bezeichnet das Bauvorhaben seines Erachtens als genehmigungsfähig und regte die nochmalige Behandlung des Vorhabens an. Dem kam die Gemeinde Oberaudorf bei der vergangenen Bauausschusssitzung nach und lehnte einstimmig ab. Bürgermeister Dr. Matthias Bernhardt (FW) wurde deutlich: „Im Landschaftsschutzgebiet in der Kirnsteiner Au wäre ein kleines Gartenhaus nicht genehmigungsfähig, aber ein 40 Meter hoher Funkmast hätte dagegen keine negativen Auswirkungen auf das sensible Ökosystem. Dem kann ich nicht folgen.“ Das Landratsamt sieht in der beantragten Mobilfunkanlage einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit Telekommunikationsdienstleistungen und zum Schließen von Funklöchern. Die Erschließung sei über öffentliche Feld- und Waldwege gesichert. Das Gremium hingegen unterstrich, dass es keine ausreichende technische Erschließung gäbe und sich das Baugebiet in einem sensiblen Auwald-Bereich befindet. „Das Landschaftsschutzgebiet Inntal-Süd wird dort bereits durch Auto- und Eisenbahn schwer belastet. Irgendwann ist mal Schluss“, wurde Bernhardt deutlich und fand im Bauausschuss ungeteilte Zustimmung. roc

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