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Nein zu Funkmasterhöhung

Befürchtungen wurden unter Söchtenaus Bürgern laut, als am 11. Juli der Gemeinderat grünes Licht für den Bauantrag der Deutschen Funkturm GmbH (DFGM) auf Neubau eines 40 Meter hohen Stahlgittermastes zur BOS-Tetra-Funkversorgung signalisiert hatte. Nun wurde diese Abstimmung wieder rückgängig gemacht.

Söchtenau - Gemeinderat Alfred Martin hatte die Gegenbewegung zur Zustimmung ins Rollen gebracht: So wurde am 21. September das gemeindliche Einvernehmen wieder aufgehoben.

Auf Initiative der Gemeinde Söchtenau und der Bürger-Initiative Söchtenau hatte eine Infoveranstaltung beim Gasthof zur Post in Söchtenau stattgefunden, zu der etwa 150 Zuhörer gekommen waren. Experten diskutierten das Für und Wider BOS-Tetra-Funkversorgung (wir berichteten).

In seiner letzten Sitzung, bei der wieder über 30 Zuhörer im Sitzungssaal zu Gast waren, ging der Gemeinderat auf die Diskussion gegen die Masterhöhung ein. Bürgermeister Sebastian Forstner verlas ein Schreiben eines Bürgers, in dem sich dieser klar gegen den Mast ausspricht. Forstner legte einen Vorschlag zur Beschlussfassung vor: Aus baurechtlichen Gründen sei ein Umbau auf dem genannten Grund nicht möglich. Die Zufahrt zum Baugrundstück sei nur zum Teil ein öffentlicher Feld- und Waldweg, dann führe auf Privatgrund eine für landwirtschaftliche Geräte geeignete Kiesspur in die Nähe des Grundstücks. Diese könne durch schwere Fahrzeuge nicht befahren werden, daher sei die Erschließung nicht gesichert. Auch die nötigen Abstandflächen könnten nicht eingehalten werden. Es gebe im Landkreis Rosenheim geeignetere Grundstücke, wie etwa die Ratzinger Höhe, meinte der Bürgermeister. Auch sei der Bauantrag nicht vollständig und nicht durchführbar, da elektrisch-magnetische Richtlinien fehlten.

Alfred Martin fand es gut, dass die Gemeinde den Mast nun ablehne. Es fehle aber die Begründung, dass der Tetrafunk nicht geeignet sei. Martin forderte ein Moratorium, um Zeit zu gewinnen und erklärte, dass derzeit eine Unterschriftensammlung in zahlreichen Gemeinden gegen Tetra-Funk-Masten laufe. Martin Gabriel befürwortete das Moratorium: Das könne man zusätzlich machen, aber der Bau sei aus baurechtlichen Gründen abzulehnen. Georg Liegl riet ebenfalls dazu, den Mastumbau aus baurechtlichen Gründen abzulehnen. Schließlich lehnte das Ratsgremium den Tekturplan einstimmig ab. ni