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Namenssuche für neuen Schulverbund

Wie eine mögliche Mittelschule in Kooperation mit anderen Gemeinden in Großkarolinenfeld heißen soll, darüber spekulierten die Gemeinderäte. Außerdem ging es in der jüngsten Sitzung um die Außenbereichssatzung für den Ortsteil Lehen und eine Bebauungsplanänderung.

Großkarolinenfeld - Eine Bürgersprechstunde leitete die Gemeinderatssitzung ein. Diesmal kamen von Seiten der Bürger jedoch keine Fragen und Anregungen an die Gemeinde. Lediglich ÖPNV-Beauftragte Ingrid Wittner hatte eine Frage an das Gremium. Sie werde von Bürgern immer wieder gefragt, wo im Rahmen des Ausbaus der Wendelsteinstraße der Bürgersteig geplant sei.

Laut Bürgermeister Bernd Fessler gibt es im "südlichen Bereich des Edeka-Marktes derzeit noch keine Planung". Nach Fesslers Einschätzung ist es sinnvoll, an der "Westseite, wo die ganzen Seitenstraßen einmünden", einen Gehweg zu realisieren. "Ob tatsächlich nur auf der Ostseite ein Gehweg entsteht, lässt sich momentan noch nicht sagen."

In der anschließenden Sitzung stand der Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrages zwischen den Gemeinden Großkarolinenfeld, Tuntenhausen und der Stadt Bad Aibling für den Schulverband Mangfalltal I auf der Tagesordnung.

Der Vertrag sei bereits im Verwaltungsausschuss vorberaten worden, teilte der Bürgermeister dem Gremium mit. Dieser Vertrag sei Grundlage dafür, dass ab dem kommenden Schuljahr die Großkarolinenfelder Schule die Bezeichnung Mittelschule erhalte. Auch Rektor Sven Friedel sei in die Vorberatungen miteinbezogen worden.

Er wolle vom Schulforum vorab noch eine Stellungnahme einholen, so Fessler. Wie aus den Unterlagen hervorging, habe sich die Gemeinde Aßling im Gegensatz zu früheren Absichtserklärungen für einen Mittelschulverbund im Landkreis Ebersberg entschieden.

Nicht einverstanden mit dem Namen "Schulverband Mangfalltal I" zeigte sich Wiltrud Rothmayer (Bündnis 90/Die Grünen). "Diesem Namen kann ich nicht zustimmen. Wir haben in Großkarolinenfeld nichts mit der Mangfall zu tun. Deshalb sollten wir einen Namen finden, der zu allen beteiligten Gemeinden passt."

Fessler räumte ein, dass "keinem der Beteiligten dieser Name sehr gut gefallen hat". Aber man habe keine bessere Bezeichnung gefunden. Johann Riedl (GBV) schlug vor, den Schulverbund als "Voralpenland" zu betiteln. "Schließlich sehen wir alle die Alpen."

Wettbewerb für Namensfindung

Albin Schenk (CSU) regte an, einen Namenswettbewerb unter den Kindern und Jugendlichen aller beteiligten Schulen durchzuführen. Als Preis sei ein Gutschein vorstellbar. Leonhard Krichbaumer (CSU) gab zu Bedenken, dass der tatsächliche Name des Schulverbandes nicht oft verwendet werde. "Deshalb kann man doch alle Namen der beteiligten Schulen in die Bezeichnung mit hinein setzen", so Krichbaumer.

Schließlich stimmte das Gremium dem Kooperationsvertrag zu. Allerdings mit der Einschränkung, dass die Bezeichnung des "Schulverbandes nicht als besonders glücklich empfunden wird und hier nach einem neuen Namen gesucht werden soll".

Ohne Gegenstimme wurde der Empfehlung aus dem Bau- und Umweltausschuss Rechnung getragen und die Außenbereichssatzung für den Ortsteil Lehen erlassen. Ebenso einstimmig wurde die Änderung des Bebauungsplanes "Nördlich der Raiffeisenstraße/Tattenhausen" für das Grundstück in der Raiffeisenstraße 4 im beschleunigten Verfahrung zur Satzung beschlossen.

Als Grundlage dient der vom Architekturbüro Fuchs gefertigte Bebauungsplanänderungsentwurf.

dli

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