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Nachruf

Gebirgsschütze „Schießl Sepp“ Josef Wagner aus Grainbach verstirbt mit 85

Josef Wagner war langjähriges Mitglied in zahlreichen Ortsvereinen, die mit Fahnenabordnungen an seiner Beerdigung teilnahmen.
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Josef Wagner war langjähriges Mitglied in zahlreichen Ortsvereinen, die mit Fahnenabordnungen an seiner Beerdigung teilnahmen.
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Eine große Trauergemeinde verabschiedete sich bei dem kürzlich verstorbenen Josef Wagner und begleiteten ihn auf dem Weg zu seiner letzten Ruhestätte auf dem Firedhof in Grainbach.

Samerberg – Völlig überraschend im Alter von 85 Jahren verstarb Josef Wagner aus Grainbach am Samerberg. Bei der Trauerfeier in der Kirche Sankt Ägidius und Nikolaus in Grainbach, die musikalisch vom Kirchenchor und von Samerberger Bläsern gestaltet wurde, erinnerte Diakon Günter Schmitzberger an ein erfülltes Leben, das vor allem der Familie, der Landwirtschaft, dem christlichen Glauben und der Brauchtumspflege galt.

Der „Schießl Sepp“, wie der Verstorbene gerne genannt war, machte nach seiner Schulzeit eine landwirtschaftliche Ausbildung, arbeitete dann beim Zementwerk in Rohrdorf und war von 1968 bis 1973 Hochrieswirt. Seine Frau Gertrud, heiratete er im Jahr 1969. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Traudi und Seppi sowie die Enkelkinder Stefan und Christian hervor. Schmitzberger erwähnte des Weiteren, dass Wagner bis zuletzt an Fronleichnam ein regelmäßiger und überzeugter Kirchgänger war und, dass er seine Naturverbundenheit und seinen Glauben gerne mit handwerklichen Aktivitäten zum Ausdruck brachte.

Wagner war ein Gebirgsschütze der ersten Stunde. Daran erinnerte in seinem Nachruf am offenen Grab das Bataillon Inn-Chiemgau und die Gebirgsschützenkompanie (GSK) Samerberg. Bataillons-Kommandant Hans Rucker, der mit seinem Stellvertreter Günter Hochhäuser zugegen war, dankte dafür, dass Josef Wagner von 1999 bis 2008 Standartenträger war. Hauptmann Fritz Dräxl von der GSK Samerberg sagte in seinem Nachruf: „Der Sepp war Mitglied und Schütze bei der Wiedergründung vor 45 Jahren, er war von 1984 bis 1996 Erster und von 1996 bis 1999 Zweiter Fähnrich und er war ein Vorbild an Zuverlässigkeit.“ Mit den Fahnenabordnungen der GSK Samerberg und der Patenkompanie Neubeuern sowie mit einem dreifachen Ehrensalut dankten die Gebirgsschützen einem Mitglied, das für seine Verdienste zu Lebzeiten mit den höchsten Auszeichnungen des Bundes Bayerischer Gebirgsschützen und der GSK Samerberg bedacht worden war.

An der Trauerfeier beteiligten sich auch die Riederinger Böllerschützen und der Trachtenverein Rohrdorf, dieser mit Fahnenabordnung, um einem treuen Mitglied die letzte Ehre zu erweisen.

/AN

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