Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Nachruf

Monika Stuffer im Alter von 82 Jahren gestorben

Monika Stuffer
+
Monika Stuffer

Neubeuern – Ein arbeitsreiches Schaffen in der Landwirtschaft fand mit dem Sterben in heimischer, vertrauter Umgebung ein Ende.

Im 82. Lebensjahr verschied auf dem Anwesen in Saxenkam Monika Stuffer, die in Apfelkam, Gemeinde Rohrdorf, geboren war.

Nach der Schulzeit in Lauterbach, der kaufmännischen Ausbildung bei der Raiffeisenbank in Rohrdorf, wo sie bei der Arbeit in dem angeschlossenen Lagerhaus, ihren Ehemann Sepp kennenlernte, wurde das „Grauen-Anwesen“ in Saxenkam ihr Zuhause. In der landwirtschaftlichen Arbeit vertraut galt ihre Umsicht, Haus, Stall und Garten.

Ein Sohn und zwei Töchter gingen aus der Ehe hervor. Enkelkinder und Urenkel aus dem großen Familienverband galt ihre Hingabe. Vor allem in den zurückliegenden Jahren als der Gesundheitszustand, die Arbeiten immer mehr einschränkten, war sie für die Familie der Mittelpunkt. Hilfreich stand sie ihrem Ehemann in seinem Amt im Obst- und Gartenbauverein zur Seite.

Zuversicht, Optimismus, und Vertrauen in den Glauben prägte ihr Leben. So meisterte sie zusammen mit der Familie auch das Brandunglück, welches das Anwesen traf. Aufgeschlossenheit zeichnete sie aus, vor allem wenn sie die landwirtschaftlichen Waren auf den Märkten verkaufte. Geselligkeit und Freundlichkeit prägten das Verkaufsgeschehen. Dies durfte auch jeder Käufer erfahren, der zum „Grauei“ fuhr, um Schnaps, Liköre, oder Waren zu kaufen. Bei einem „Ratsch“ wurden Informationen ausgetauscht.

Der Weiterbestand des landwirtschaftlichen Anwesens in die nächste Generation, war nach dem Tod ihres Mannes ihr Herzenswunsch, der ihr erfüllt wurde. Pfarrer Christoph Rudolph verwies auf das Bekenntnis zum Glauben, das für die Verstorbene wichtig war, wie das Leben in Einklang mit der Natur.

Eine große Trauergemeinschaft mit den Fahnenabordnungen vom Trachtenverein Immergrün Altenbeuern und der Frauengemeinschaft begleitete Sie zur letzten Ruhestätte.

Mehr zum Thema

Kommentare