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Nachruf

Simon Hilger
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Simon Hilger

Söllhuben. – Nach langer, schwerer Krankheit starb Simon Hilger aus Rögling.

Am 4. Februar 1940 als drittes von fünf Geschwistern geboren, verbrachte er sein ganzes Leben in Rögling.

1961 heiratete der gelernte Baggerfahrer seine Elfriede, zusammen mit ihr baute er sich eine eigene Firma auf.

Jahrzehntelang führte er das Tiefbauunternehmen, ehe er 2009 an Sohn Andreas übergab. Noch als Seniorchef stand er seinem von ihm gegründeten Unternehmen unterstützend zur Seite. 1970 trat er der CSU bei und von 2001 bis 2014 vertrat er als Gemeinderat die Interessen seiner Heimatgemeinde. Und auch bei der Feuerwehr Söllhuben brachte er sich als engagierter Förderer ein.

Die Jagd war sein Ein und Alles, als Jagdpächter und im Wald kümmerte er sich jahrzehntelang um die Hege und Pflege.

Im Trauergottesdienst, musikalisch von Männerdreigesang und Harfe gestaltet, erinnerte Gemeindereferent Tobias Gaiser vom Pfarrverband Riedering an den Verstorbenen als Mann, der naturverbunden, zufrieden, aber auch fordernd an sich und andere war. Die Familie sei ihm über alles gegangen. Und so sei es sicher ein Trost für ihn gewesen, dass er nach langer Krankheit im Kreis seiner Familie sterben konnte.

Dass der Verstorbene ein geachteter Mann und Jagdfreund war, dem Wild, Natur und Kameradschaft über alles gingen, daran erinnerten Franz Sommer, Vorsitzender der Jägervereinigung Rosenheim, und Michael Teubner, Mitglied der Jagdgenossenschaft Söllhuben. Dr. Georg Kasberger, CSU-Ortsvorsitzender, erinnerte an die ruhige, besonnene Art, mit der sich der nun Verstorbene kommunalpolitisch zwei Legislaturperioden im Gemeinderat eingebracht hatte.

Alle Redner am Grab würdigten Simon Hilger zudem als Mann, dem die Familie sehr am Herzen lag. Mit seiner Ehefrau Elfriede bekam er fünf Kinder.

Elf Enkel und zwei Urenkel bereicherten das Familienglück. Rührend war es, als Enkel Andreas am Grab mit dem Akkordeon dem verstorbenen Großvater mit einem Ständchen gedachte. Die Böllerschützen schossen das Ehrensalut und dreimal senkten sich die Fahnen der örtlichen Vereine über dem offenen Grab.elk

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