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Nachruf

Agathe Mittermaier
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Agathe Mittermaier

Großholzhausen. – In der Pfarrkirche St. Georg in Großholzhausen hielt Pfarrvikar Dominik Bartsch das Requiem für die im Alter von 85 Jahren verstorbene Agathe Mittermaier aus Unteraich.

Im Nachruf blickte er auf ihr Leben zurück.

Agathe Mittermaier wurde 1936 in Schlesien geboren und wuchs mit drei Geschwistern auf. Im Januar 1945 musste sie mit ihrer Familie die Heimat verlassen und wurde schließlich im Rheinland sesshaft. In Langenberg ging sie zur Schule und erlernte den Beruf der Weberin. 1960 brachte sie ihre Reise nach Bayern. Hier gefiel es ihr so gut, dass sie sich Arbeit suchte und blieb.

Sie lernte Max Mittermaier kennen, mit dem sie 1965 den Bund der Ehe schloss. Aus dieser glücklichen Verbindung gingen Sohn Maximilian und Tochter Regina hervor.

1985 erlitt die Familie einen schweren Schicksalsschlag, als der 18-jährige Sohn tödlich mit dem Motorrad verunglückte. Drei Enkelsöhne brachten in späteren Jahren wieder Glück und Freude in ihr Leben zurück.

Von 2004 bis zu seinem Tod 2012 pflegte Agathe Mittermaier ihren Ehemann, der einen Schlaganfall erlitten hatte. Trotz dieser schweren Zeiten hatte sie stets für jeden ein nettes Wort und ein Lächeln auf den Lippen. Nach dem Tod ihres Mannes bezog sie 2013 eine kleine Wohnung im Haus ihrer Tochter und lebte im Kreis der Familie geborgen und behütet. Darüber war sie sehr glücklich und dankbar.

Die letzte Ruhestätte fand die nun Verstorbene im Familiengrab auf dem Kirchfriedhof.koa

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