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Kreis-Grüne gegen Erdgasbohrung am Langbürgner See

Für nachhaltige Konzepte

Halfing - Auf ihrer Klausurtagung in Halfing sicherten die Grünen im Landkreis Rosenheim der Bürgerinitiative "Gegen die Erdgasbohrung am Langbürgner See" ihre Solidarität zu. Dies teilte ihr Sprecher Leonhard Hinterholzer mit. "Für uns ist die Ausbeutung selbst kleinster Erdgasvorkommen nicht vereinbar mit dem Ziel, fossile Energie durch regenerative Energieträger zu ersetzen", so Hinterholzer.

Selbst wenn nur eine eher unproblematische, konventionelle Lagerstätte ausgebeutet werden soll, seien die Risiken für das Wasser- und Naturschutzgebiet der Hemhof-Eggstätter-Seenplatte nicht vertretbar, da keine echte Umweltverträglichkeitsprüfung vorgesehen ist. Auch verschlechtere der Energieträger Erdgas, wenn es in derartigen Kleinstvorkommen ausgebeutet werde, seine vergleichsweise positive CO2-Bilanz, hieß es in der Pressemitteilung.

Offenbar werde die Ausbeutung dieser Kleinstvorkommen derzeit politisch gewollt und massiv vorangetrieben. Bündnis 90/Die Grünen forderen deshalb auf Bundesebene ein Verbot intensiver chemisch-physikalischer Erschließungsmethoden wie dem sogenannten Fracking. Auf Nachfrage der Grünensprecherin im Kreisausschuss, Andrea Rosner, sicherte Landrat Josef Neiderhell seine Unterstützung gegen das Fracking im Landkreis zu.

"Wir können selbst mit einer noch so aggressiven Art der Ausbeutung unseren Energiehunger nicht stillen, wenn wir in Zukunft nicht intelligenter mit der Energie umgehen. Weder erreichen wir damit eine Unabhängigkeit von den internationalen Energiemärkten, noch können wir damit das Ende der fossilen Energieressourcen aufhalten", der Sprecher. Ziele grüner Politik seien deshalb die drei "E": Energiesparen durch Dämmung und sparsamere Autos, Energieeffizientere Technologien einsetzen wie Blockheizkraftwerke, Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Biomasse nutzen.

Die vom Unternehmen RAG geplante Investition von fünf Millionen Euro könnte nachhaltiger eingesetzt werden, betonte der Grünen-Sprecher. Er fordere deshalb ein Verbot der Gasbohrung am Langbürgner See und ein nachhaltiges Energiekonzept ein. re

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