Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Gießenbachklamm wird geprüft

Nach Unglück in der Höllentalklamm: Experten begutachten Gießenbachklamm in Kiefersfelden

Die Gießenbachklamm in Kiefersfelden soll am kommenden Montag vom Wasserwirtschaftsamt geprüft werden.
+
Die Gießenbachklamm in Kiefersfelden soll am kommenden Montag vom Wasserwirtschaftsamt geprüft werden.
  • Barbara Forster
    VonBarbara Forster
    schließen

Nachdem sich kürzlich eine Flutwelle in der Höllentalklamm bei Garmisch-Partenkirchen zusammenbraute, soll auch die Gießenbachklamm in Kiefersfelden auf ihr Gefahrenpotenzial überprüft werden. Denn Bürgermeister Hajo Gruber will diesbezüglich Sicherheit.

Oberaudorf/Kiefersfelden – Wenn das Wasser bei Starkregen steigt, kann es in der Klamm brenzlig werden. Wie brenzlig, das zeigt ein Großeinsatz vergangenen Montag in der Höllentalklamm (Gemeinde Grainau). Dort riss eine Flutwelle mehrere Menschen mit. Aber wie gefährlich ist es eigentlich in unserer Region? Ein Blick auf die Gießenbachklamm.

Lesen Sie auch: Vorermittlungen nach Flutwelle in Höllentalklamm

Werner Schroller, Leiter der Tourist-Info in Kiefersfelden, sagt: „Die schlimmen Sachen passieren vor allem ohne Führer.“ Deshalb warnt er unerfahrene Laien davor, die Klamm bei schlechtem Wetter zu erkunden.

Die Vorfälle in Garmisch-Partenkirchen haben auch Bürgermeister Hajo Gruber alarmiert. Es sei Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, ob es einen Notfallplan brauche. „Nächsten Montag haben wir deshalb einen Termin mit dem Wasserwirtschaftsamt.“ Falls die Experten die Gießenbachklamm als gefährlich einstufen, soll möglichst qualifiziert darüber beraten werden, teilt der Rathauschef auf Nachfrage mit.

Im Ernstfall sei die Bergwacht Oberaudorf mit einer Canyoningrettung gewappnet: Diese ist für Einsätze im Bereich der wasserführenden Schluchten von Gießenbach sowie den Tatzlwurm-Wasserfällen am Auerbach zuständig. Nähere Details über die Vorgehensweise dieser Rettung waren aufgrund fehlender Stellungnahme der Bergwacht bisher nicht in Erfahrung zu bringen.

Lesen Sie auch: Gießenbachklamm derzeit eine „Einbahnstraße“ (OVB E-Paper)

Die Gießenbachklamm in Kiefersfelden ist laut Schroller ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Die Schlucht besteht aus drei Teilen: der Vorderen, der Mittleren und der Hinteren Gießenbachklamm. Die etwa 350 Meter lange Vordere Gießenbachklamm ist auf der südlichen Seite begehbar, etwa auf 60 Meter über den Gießenbach. Der Aufstieg erfolgt über 190 Stufen vom Kraftwerk aus und der Zugang dorthin über die Bleiger Sag im Kiefersfeldener Ortsteil Breitenau.

Kommentare