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Mutmaßlicher Schleuser festgenommen

Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat am Donnerstag auf der Inntalautobahn einen Türken festgenommen.

Der Mann steht im Verdacht, drei Inder eingeschleust zu haben. Den Vorwurf wollte der 43-Jährige erst gar nicht nachvollziehen, denn eigenen Angaben zufolge hatte er doch nur eine „Spazierfahrt“ durch Italien gemacht. Die Bundespolizisten sahen das anders. In der Kontrollstelle bei Kiefersfelden hatten sie die Insassen des in Deutschland zugelassenen Mietwagens kontrolliert. Der Fahrer wies sich mit einem deutschen Aufenthaltsdokument aus, seine drei Begleiter hatten keine Papiere für die Einreise in die Bundesrepublik dabei. Die Inder führten lediglich abgelaufene italienische Aufenthaltserlaubnisse mit. Ihr Fahrer gab zunächst an, dass sich die Mitnahme der drei Personen im Rahmen eines Ausfluges nach Italien ergeben hätte. Wie die Ermittler der Bundespolizei jedoch herausfanden, handelte es sich offenbar um eine geplante Tour. Der arbeitslose Türke hatte die indische Gruppe nach ersten Erkenntnissen absprachegemäß für mehrere hundert Euro von Norditalien aus nach Deutschland mitgenommen. Der Mann, der einen festen Wohnsitz im Ruhrgebiet hat, konnte die Dienststelle nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Er wird sich aber voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen. Seinen Mitfahrern wurde die Einreise verweigert. Sie mussten inzwischen die Rückreise antreten.

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