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Trial-Stars am Wochenende in der Region

Mut, Muskeln und Motorräder: Thomas Balhuber über die Tücken des Alpenpokals in Kiefersfelden

Johannes Becker vom MTG Kiefersfelden am sogenannten „Wasserfall“. Einer rund 40 Meter hohen Abfahrt.
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Johannes Becker vom MTG Kiefersfelden am sogenannten „Wasserfall“. Einer rund 40 Meter hohen Abfahrt.
  • VonKatharina Koppetsch
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Kiefersfelden - Ein 40 Meter hoher „Wasserfall“, den es zu bewältigen gilt, Baumstämme, die überwunden werden müssen und das alles per Motorrad – ab Samstag, 30. Juli, findet in Kiefersfelden der „Motorrad Trial Alpenpokal“ statt. Thomas Balhuber, Pressewart des MTG Kiefersfelden, über den Favorit des Rennens.

Was ist beim Motorrad Trial Alpenpokal in Kiefersfelden geboten?

Thomas Balhuber: Am Wochenende erwartet den Besucher eine Motorsportveranstaltung, bei der Hindernisse, wie Baumstämme, Felsen und dergleichen mit dem Trial Motorrad überwunden werden müssen. Das Ganze definiert sich nicht über Zeit, sondern über Geschicklichkeit. Man darf keine Füße auf den Boden bekommen. Jeder Fuß gibt einen Strafpunkt, je mehr Strafpunkte, desto schlechter ist natürlich das Ergebnis. Der „Trial Alpenpokal“ zählt zur südbayerischen Meisterschaft und zum „Trial Alpenpokal“. Das sind insgesamt 15 Läufe, bei denen die Sportler antreten müssen. Der Lauf in Kiefersfelden ist der neunte und es werden rund 100 Teilnehmer erwartet.

Thomas Balhuber

Welche besonderen Herausforderungen bietet der Parcours in Kiefersfelden?

Balhuber: Die Schwierigkeiten liegen darin, dass es verschiedene Spuren gibt. Die Spuren sind beim Alpenpokal Weiß, Blau, Grün, Schwarz, die Seniorenklasse und die Rote – das ist die Spur für die Anfänger. Dementsprechend sind die Sektionen mit Pfeilen ausgesteckt. Die schwierigste Sektion ist die Weiße Spur. Hier muss zum Beispiel die Sektion Wasserfall bezwungen werden. Dieser wurde auch schon im Weltmeisterschaftslauf gefahren. Was wir in Kiefersfelden haben und das Gelände einzigartig macht, ist das Naturgelände. Es gibt andere Vereine, die künstliche Sektionen aus Betonröhren bauen müssen. Das haben wir in Kiefersfelden nicht. Hier haben wir nur natürliches Gelände, das dann auch mal rutschig sein kann.

Lesen Sie auch: „Packen Papiere mitgeschleppt“ – Wie das neue Album von „Durcel Haze“ entstandWas macht das Turnier für Besucher so besonders?

Balhuber: Es ist spektakulär zu sehen, was man mit einem Trailmotorrad alles fahren kann: Ob das nun Baumstämme sind, oder Auffahrten im Geröll, bei denen nur lockere Steine herumliegen, wie zum Beispiel die Sektion Bacherl, oder so etwas wie der Wasserfall, eine steile felsige und spektakuläre Auffahrt, bei der es rund 40 Meter raufgeht.

War es schwierig, den Parcours aufzubauen?

Balhuber: Das ist von der Arbeit relativ überschaubar. Wir haben glücklicherweise ein relativ großes Gelände. Darum sind unsere Wege weiter. Bei den Arbeitseinsätzen sind immer viele fleißige Helfer dabei. Die Sektionen werden von unseren Mitgliedern ausgesteckt und von Fahrern die nicht am Wettbewerb teilnehmen getestet: Ist das fahrbar, ist es trocken oder ist es nass? Wir arbeiten seit einem Monat daran, die Sektionen auszusuchen und sie dann abzustecken.

Wo kann der Besucher das Turnier am Besten beobachten?

Balhuber: Es hängen während der Veranstaltung Sektionspläne aus, auf denen die einzelnen Strecken beschrieben sind. Auf diesem Lageplan sind die einzelnen Sektionen genau beschrieben und auch mit Zeitangaben versehen wie lange die Besucher zu den Sektionen brauchen. Am spektakulärsten ist natürlich der Wasserfall. Die Zuschauer sollten am Samstag um 10 Uhr und am Sonntag um 9 Uhr vor Ort sein.

Wer startet für Ihren Verein?

Balhuber: Wir haben den Johannes Becker. Er ist auf unserem Turnierplakat. Er war 2019 deutscher Jugendmeister und ist ein Favorit für uns. Es starten zudem acht weitere Mitglieder der MTG Kiefersfelden in den verschiedenen Klassen.

Wie kommt man zu Ihnen in den Verein?

Balhuber: Der erste Schritt ist ganz einfach. Wer Interesse hat, kann während den Trainingszeiten am Dienstag-, Donnerstagabend und Samstagvormittag in der Sommerzeit vorbeikommen. Wenn man das Trailfahren mal ausprobieren will, kann man sich auch mal ein Motorrad von einem Vereinsmitglied leihen. Ein Mitglied ist seit rund einem Jahr bei uns. Er hat das Trailfahren bei uns probiert und war zwei Wochen später mit Motorrad und kompletter Ausrüstung bei uns. Seitdem ist er mit Feuer und Flamme dabei.

Sie fahren auch selber: Was macht den Sport für Sie aus?

Balhuber: Die Geschicklichkeit, die Beweglichkeit, die Sektionen und Hindernisse zu bezwingen. Man beansprucht fast jeden Muskel im Körper, ist immer in Bewegung. Es ist für das Gleichgewicht gut und es macht Spaß. Jeder fährt zwar im Wettkampf für sich, aber es ist schon ein Gemeinschaftssport. Man tauscht sich immer untereinander über Fahrtechniken aus.

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