Nachfolgerin von Hanni Karrer

Monika Jakobi ist die neue Senioren- und Behindertenbeauftragte in Flintsbach

Monika Jakobi ist die neue Behinderten- und Seniorenbeauftragte der Gemeinde Flintsbach.
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Monika Jakobi ist die neue Behinderten- und Seniorenbeauftragte der Gemeinde Flintsbach.
  • vonVolkhard Steffenhagen
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Flintsbach hat seit Kurzem eine neue Beauftragte für Behinderte und Senioren: Monika Jakobi (67) bekleidet nun das doppelte Ehrenamt in der Gemeinde. Die gebürtige Saarländerin trat damit als Seniorenbeauftragte die Nachfolge von Hanni Karrer an, die ihr Amt 22 Jahre innehatte.

Flintsbach – Zeitgleich zog sich Korbinian Hintermayr nach siebenjähriger Tätigkeit als Behindertenbeauftragter der Gemeinde Flintsbach zurück. Auch dieses Ehrenamt übernahm Monika Jakobi.

15 Jahren Ausbilderin in der Krankenpflege

„Für mich ist das keine Doppelbelastung. Ich kenne sowohl die Arbeit mit behinderten Menschen, als auch die mit Senioren“, sagt die 67-Jährige. Denn von Beruf ist sie gelernte Krankenschwester und war 15 Jahre als Ausbilderin in einer Krankenpflegeschule in einem Krankenhaus im Saarland tätig. „Hier in Bayern arbeitete ich neun Jahre als Pflegedienstleitung im Seniorenheim St. Franziskus in Brannenburg“, berichtet sie. Von dort ist Jakobi 2012 ins Sozialwerk Flintsbach-Brannenburg gewechselt, wo sie 2019 ihre berufliche Tätigkeit beendete.

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1998 zog Monika Jakobi

Flintsbach kennt sie seit 1974 von ihren jährlichen Urlaubsaufenthalten. „1998 ist unsere Familie dann nach Flintsbach umgezogen.“ Inzwischen Monika Jakobi verwitwet. Vom Haus mit Garten ist sie – selbst gewählt – in eine kleine Wohnung mit Balkon umgezogen. Denn ihr Sohn ist verheiratet und hat schon eine eigene Familie: „Meine Enkeltochter ist bereits elf Jahre alt.“

Viel Spaß an ehrenamtlicher Arbeit

Außerdem habe die 67-Jährige nun da sie in Rente ist viel Zeit, gesteht sie. Und auch die ehrenamtliche Arbeit mache ihr viel Spaß. So helfe sie auch jetzt bei Bedarf tageweise noch im Sozialwerk aus. Der Kontakt zu anderen Menschen war ihr sowohl beruflich als auch privat immer wichtig: „Bei der Katholischen Frauengemeinschaft und bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung habe ich mich auch damals schon im Saarland engagiert. Nach meinem Umzug halfen mir beide Ortgruppen hier sehr, mich in der neuen Heimat einzuleben“, erklärt Jakobi.

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„Große Fußstapfen“ von Vorgängerin

Auf diese Weise hat sie auch ihre Vorgängerin Hanni Karrer kennen und schätzen gelernt. „Sie hat als Seniorenbeauftragte in ihrer langjährigen Tätigkeit Hervorragendes geleistet“, lobt die 67-Jährige. Dankbar nehme sie deswegen auch die von Hanni Karrer zugesagte Unterstützung an und hoffe, ihre großen Fußstapfen ausfüllen zu können.

„Wer Hilfe benötigt, kann mich jederzeit ansprechen. Dabei kann ich weitere auch Kontakte vermitteln“, sagt Monika Jakobi. Sie wolle sich auch für Behinderte und Senioren bei der Planung öffentlicher Maßnahmen einsetzen. Deswegen begrüße sie die neue Straßenquerung, die kürzlich am Friedhof entstanden ist.

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