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Aus dem Nußdorfer Gemeinderat

Mit knappster Mehrheit – Helmut Brunner ist neuer zweiter Bürgermeister

Nußdorfs Bürgermeisterin Susanne Grandauer vereidigt den neuen zweiten Bürgermeister Helmut Brunner.
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Nußdorfs Bürgermeisterin Susanne Grandauer vereidigt den neuen zweiten Bürgermeister Helmut Brunner.
  • VonVolkhard Steffenhagen
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Der Bauingenieur Helmut Brunner (53), der seit 2014 für die CSU im Nußdorfer Gemeinderat vertreten ist, ist in der letzten Sitzung des Gremiums mit acht zu sieben Stimmen zum zweiten Bürgermeister gewählt worden.

Nußdorf – Der Bauingenieur Helmut Brunner (53), der seit 2014 für die CSU im Nußdorfer Gemeinderat vertreten ist, wurde in der letzten Sitzung des Gremiums mit acht zu sieben Stimmen zum zweite Bürgermeister gewählt und tritt damit die Nachfolge von Susanne Grandauer (CSU/FWG) an, die seit Kurzem das Amt der Ersten Bürgermeisterin bekleidet.

Brunner ist seit 20 Jahren im konstruktiven Ingenieurbau in leitender Stellung beim Staatlichen Bauamt Rosenheim tätig. Dort ist er für rund 1500 Brückenbauwerken in vier Landkreisen zuständig. Der Grund für seine Kandidatur seien die zahlreichen interessanten Projekte, die nun in Nußdorf anstehen würden und die Bezug zu seinem beruflichen Werdegang hätten. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung des Areals Hochriesweg 5 oder die Baulandplanung für Einheimische in Weidach.

Brunner kennt sich aufgrund seiner beruflichen Erfahrung sehr gut in der öffentlichen Verwaltung aus und glaubt, dass er eine gute Ergänzung zur Ersten Bürgermeisterin sein könnte. „Im Vordergrund steht für mich die Sacharbeit und nicht das Schubladendenken in Parteien und Fraktionen. Für mich ging und geht es immer um den Gemeinderat und nicht um FWG, CSU oder PFN“, erklärte Brunner dem Gremium bei seiner Vorstellung.

Als Gegenkandidatin trat für die Parteifreien Nußdorf (PFN) die freiberufliche Kulturanthropologin Michaela Firmkäs (55) an. Tätigkeitsschwerpunkte waren bislang Hausdokumentationen, Ausstellungen und Museumspädagogik. Sie gehört seit 20 Jahren dem Gemeinderat an und war in vielen Ausschüssen tätig.

Rückenwind bekam sie von der Gemeinderätin und Vorsitzenden der PFN Barbara Schiedermair, die sich an das gesamte Gremium richtete und an die Ergebnisse der letzten Kommunalwahl erinnerte: „Mit den Jahren ist die Tätigkeit der Parteifreien im Gemeinderat honoriert worden, sodass der Gemeinderat seit der letzten Kommunalwahl mit sieben Vertretern von CSU/FWG und sieben Vertreten der PFN paritätisch besetzt ist.“ Ein gutes Zeichen sei es daher, wenn nun die PFN-Kandidatin zur zweiten Bürgermeisterin gewählt werden würde.

In einer geheimen Wahl erhielt im ersten Wahlgang schließlich Helmut Brunner mit einer Stimme Mehrheit das Vertrauen des Gemeinderates als zweiter Bürgermeister.

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