1,5 Millionen für die 2095: Sanierung der Staatsstraße von Prutting nach Bad Endorf beendet

Bauarbeiter erledigen im Moment letzte Arbeiten auf der Staatsstraße zwischen Prutting und Bad Endorf. Vergangenes Jahr wurde der erste Abschnitt saniert, nun folgte der zweite. Am 8. Mai soll alles fertig sein. Ammelburger
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Bauarbeiter erledigen im Moment letzte Arbeiten auf der Staatsstraße zwischen Prutting und Bad Endorf. Vergangenes Jahr wurde der erste Abschnitt saniert, nun folgte der zweite. Am 8. Mai soll alles fertig sein. Ammelburger

Ein großes Projekt, das in zwei Abschnitte eingeteilt wurde: Die Sanierung der Staatsstraße von Prutting nach Bad Endorf. Der zweite Abschnitt ist fast fertiggestellt. Beide Male musste die Straße komplett gesperrt werden, doch die ausgeschilderte Umleitung wurde von manchen Autofahrern ignoriert.

Von Alexandra Schöne

Prutting/Bad Endorf– Über 1,5 Millionen Euro Kosten und insgesamt fast drei Monate Arbeitszeit: Die Sanierung der Staatsstraße 2095 von Prutting nach Bad Endorf ist beinahe abgeschlossen. Das Vorhaben wurde in zwei Bauabschnitte aufgeteilt, von denen der erste bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt wurde. Verantwortlich für die Sanierungen ist bei beiden Teilen das Staatliche Bauamt Rosenheim.

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Laut Ursula Lampe, Sprecherin des Bauamts, bestand der erste Abschnitt aus dem Bereich zwischen Reischach und Innthal. „In diesem Gebiet wurde die Deckschicht der Straße und die Tragschichtverstärkung erneuert“, sagt Lampe. Dies sei aufgrund der gestiegenen Verkehrsbelastung notwendig geworden.

Zeitplan wurde sogar leicht unterschritten

Der gesetzte Zeitplan wurde Lampe zufolge eingehalten und sogar leicht unterschritten, sodass die Arbeiten am Ende insgesamt fünf Wochen dauerten. Die Staatsstraße war in dieser Zeit zwei Wochen komplett gesperrt, eine Woche kürzer als veranschlagt.

Die Mitarbeiter der ausführenden Firma Strabag und verschiedener Nachunternehmer wurden bei diesem ersten Abschnitt mit keinen baulichen Schwierigkeiten konfrontiert, wie Bauamts-Sprecherin Lampe mitteilt. Jedoch habe es Probleme mit der Umleitungsstrecke über Söchtenau und Halfing gegeben. Diese wurde oftmals einfach ignoriert. „Viele Autofahrer sind über Gemeindeverbindungen ausgewichen, die für eine solche Verkehrsbelastung eigentlich nicht geeignet waren“, sagt Lampe. Für den ersten Bauabschnitt entstanden Kosten in Höhe von rund 725 000 Euro.

Der zweite Bereich, den das Staatliche Bauamt Rosenheim auf der Staatsstraße 2095 sanierte, umfasst das Gebiet Innthal bis zum Ortseingang von Bad Endorf. Die Arbeiten begannen am 30. März und laufen noch bis achten Mai weiter. Die Kosten belaufen sich hier auf etwa 800  000 Euro.

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Zunächst wurde das bestehende Kanalsystem für die Straßenentwässerung umfangreich saniert sowie die Pflasterungen instandgesetzt. Anschließend haben Arbeiter die Bankette abgefräst. „In einem zweiten Schritt wurden wie beim ersten Bauabschnitt Asphaltarbeiten durchgeführt: Erst das Abfräsen der bestehenden Fahrbahndecke, dann das Aufbringen von von Tragschichtverstärkung und Deckschicht“, erklärt Lampe. Dann seien die Bankette wiederhergestellt worden. Nachunternehmer erledigen nun die Straßenausstattung, wie zum Beispiel das Aufzeichnen der Fahrbahnmarkierungen, das Aufstellen von Leitpfosten und Beschilderung sowie das Befestigen von Schutzplanken.

Staatsstraße wiederholt gesperrt

Für die Arbeiten musste die Staatsstraße laut Lampe wiederholt komplett gesperrt werden. „Bei den Verkehrsteilnehmern herrschte größtenteils Akzeptanz für die Behinderungen“, sagt sie. „Allerdings ist durch die Corona-Pandemie das Verkehrsaufkommen auch wesentlich geringer.“

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Die Vollsperrung endete am vergangenen Mittwoch. Zuvor wurde sie verlängert, da die Schulen im Landkreis geschlossen sind und somit keine Schulbusse verkehren. Wegen den Nacharbeiten bis zum 8. Mai wird der Verkehr bis dahin mit Ampeln geregelt werden.

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