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Hortkinder im Kreis Rosenheim missbraucht? Polizei nimmt 30-jährigen Mann fest

In Untersuchungshaft

Hortkinder im Kreis Rosenheim missbraucht? Polizei nimmt 30-jährigen Mann fest

Ein Mann (30) steht unter dem dringenden Verdacht, mehrere Hortkinder in einer Einrichtung im …
Hortkinder im Kreis Rosenheim missbraucht? Polizei nimmt 30-jährigen Mann fest

„Mehr Mut zur Einmischung“

Die langjährigen Mitglieder freuten sich über die Ehrung und die kleinen Präsente. do
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Die langjährigen Mitglieder freuten sich über die Ehrung und die kleinen Präsente. do

Kfd steht für Katholische Frauengemeinschaft in Deutschland. Dieser Verband hat mehr als eine halbe Million Mitglieder in 5700 pfarrlichen Gruppen und ist damit der größte katholische Frauenverband Deutschlands. Die kfd-Pfarrgemeinschaft Schloßberg ist eine mit 219 Mitgliedern starke Gruppierung. Jetzt hielt Vorsitzende Barbara Rieger im Rahmen der Jahreshauptversammlung Rückblick und nahm zahlreiche Ehrungen vor.

Stephanskirchen – Das bunte Programm und die interessanten Aktivitäten der Gemeinschaft im vergangenen Jahr ließ Inge Kaiser vor den Mitgliedern Revue passieren. Der Reigen reichte von der Reise in die Hauptstadt Berlin bis zu geselligen Ausflügen zu Fuß oder mit dem Fahrrad, dem Kräuterbuschen binden, dem Zubereiten der Fastensuppe und natürlich der Gestaltung und dem Besuch von zahlreichen religiösen Veranstaltungen.

Mit Spannung wurde das Referat von Regina Braun, Diözesanvorsitzende der kfd in der Diözese München und Freising, erwartet.

Erwartungsgemäß nahm sie die Mitglieder der kfd Schloßberg in die Pflicht und stellte zum Teil provokante Fragen: „Warum sind Sie überhaupt Mitglied bei der kfd geworden? Was erwarten Sie sich denn eigentlich von der kfd? Wissen Sie, was die kfd bundesweit initiiert und erreicht hat?“

Die Antworten spiegelten dann auch die Probleme einer Organisation wider, die schon lange existiert und aus dem 1850 gegründeten Christlichen Mütterverein entstanden ist. Antworten wie „Meine Schwiegermutter hat mich verpflichtet, hinzugehen“ oder „Du bist jetzt verheiratet – jetzt kannst du zur kfd gehen“, stehen im Kontrast zu Frauen, die erst vor Kurzem Mitglied geworden sind. Die jüngeren Mitglieder sind durch Freundinnen oder durch die Mitgliedschaft in anderen Vereinen dazugekommen. Darunter Unverheiratete, Kinderlose und sogar auch Evangelische. Aber das demografische Gefälle in der Gemeinschaft lässt sich nicht leugnen. Und da setzte Regina Braun in ihrem Vortrag an. Sie spannte den Bogen über die Aktivitäten und die Mitwirkung des kfd-Bundesverbandes aus dem Jahr 1928 bis heute. Große Errungenschaften wie die Anerkennung der Erziehungsleistung in der Rente, Mädchen als Ministrantinnen, Pflegeversicherung mit Leistung für pflegende Angehörige, Mütterkuren als Pflichtleistung der Krankenkassen, die Mütterrente und das Engagement über brisante Themen der gesellschaftlichen und politischen Wertediskussion und vieles mehr wurden von Braun aufgezeigt.

Die kämpferische Rede von Regina Braun sollte die Frauen der kfd Schloßberg motivieren, um sich auch in Themen zu engagieren, die nicht nur den „heimischen Kirchturm“ betreffen.

Offen blieb die Frage, wie sich die Gemeinschaft verjüngen könne, wie aktive junge Frauen für die wichtigen Themen der Zukunft zu gewinnen sind. „Die Gleichstellung von Mann und Frau ist noch keineswegs abgeschlossen und es gibt viele gesellschaftspolitische Fragen, die Antworten brauchen“, so Braun.

Grün oder Rot – das war am Ende der Veranstaltung keine Parteienfrage. Die kfd-Frauen wollen ein einheitliches Erscheinungsbild in punkto Kleidung nach Außen kommunizieren und darum stellte die Vorstandschaft die Frage: grüne oder rote Dirndlschürze für alle? Beim nächsten offiziellen Termin der kfd wird die Entscheidung zu sehen sein.

Ehrungen für langjährige Treue

Mit Blumen und kleinen Geschenken wurden zahlreiche Frauen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt:

Für 50 Jahre wurden Rosa Gürtler und Hermine Möderl geehrt.

Für 40 Jahre wurden Elfriede Holzmayer, Rosa Lampl und Ida Mühlhuber geehrt, für 25 Jahre Christine Beyer, Ingrid Greiser, Irmi Höcker, Lydia Mayer, Waltraud Stem mer und Johanna Veit.

„MEHR MUT ZUR EINMISCHUNG“

KFD: VOM MÜTTERVEREIN ZUM VERNETZTEN FRAUENWERK

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