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750 tote Tiere im Förchenbach

Massenhaftes Fischsterben im Förchenbach bleibt weiterhin ungelöst

750 tote Fische wurden kürzlich aufgefunden.
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750 tote Fische wurden kürzlich aufgefunden.
  • Barbara Forster
    VonBarbara Forster
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750 tote Fische hat der Fischereiverein Inntal Ende Februar im Förchenbach (Grießenbach) im Südosten von Brannenburg aufgefunden.

Brannenburg/Flintsbach - Mehrere Forellenarten, Äschen, Koppen, praktisch der gesamte Fischbestand, wurden vernichtet. Wie dieses Massensterben ausgelöst wurde, bleibt auch nach über einem Monat immer noch ungeklärt. Der Verein sei darauf aufmerksam gemacht worden, dass am 26. Februar gegen Spätnachmittag sämtliche Fische unnatürlich aus dem Wasser sprangen.

Dies sei „ungewöhnlich“ für diese Jahreszeit gewesen, da noch keine Insekten zur Nahrungsaufnahme vorhanden gewesen seien, erklärte Helmut Reiter, Zweiter Vorsitzender des Fischereivereins.

Einleitungsrohr neben Bach gefunden

Als er, Reiter, und der Vorsitzende Christian Stetter daraufhin nach dem Rechten sehen wollten, hätten sie entlang des Baches ein Einleitungsrohr gefunden. Weil im Bachlauf hinter dem Rohr die Fische noch lebendig gewesen seien, habe er Verdacht hinsichtlich der Einleitung von Gefahrenstoffen geschöpft, so Reiter.

Reiter: „Wir warten immer noch auf die Untersuchungsergebnisse.“ Auf Nachfrage erklärte der für die Ermittlungen zuständige Polizist Florian Beck, dass vor dem Einleitungerohr, dahinter und an den Fischen selbst Proben entnommen worden seien. Derzeit werden diese vom Landesamt für Umwelt untersucht.

Zu diesem noch ungelösten Fall sei, wie Reiter gegenüber den OVB-Heimatzeitungen berichtet, ein weiterer Fall „erschreckend neu“ hinzugekommen.

Am Seitengraben an der Bahnlinie am Pionierweg in Flintsbach, welcher in den Grießenbach mündet, habe Reiter eine „rote Plörre“ gesichtet. Er glaubt, auch da seien Stoffe eingeleitet worden. In diesem Fall kann Florian Beck allerdings Entwarnung geben. „Das ist ungefährlich, das hat nichts mit dem Fischesterben zu tun.“

Wasserwirtschaftsamt prüfte betroffene Stelle

Bereits Mitte März sei die Stelle vom Wasserwirtschaftsamt überprüft worden, erklärt der Beamte. In der Tat sei eine „oxidierende Oberfläche“ zu sehen gewesen. Diese sei aber „unschädlich“. Der Fischereiverein Inntal hat nun vorerst acht Zentner Fische (Bach- und Regenbogenforellen) jeder Altersstufe zur Wiederbelebung des Förchenbachs eingesetzt, davon zwei Zentner Jungfische.

Weitere Besatzmaßnahmen sind vorgesehen, um den Bach hinsichtlich der Artenvielfalt so gut wie möglich wieder in seinen vorherigen Zustand zu bringen.

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