LAG Mangfalltal-Inntal beschreitet neue Pfade

Der Vorstand der LAG Mangfalltal-Inntal mit dem LEADER-Koordinator und dem LAG-Management (von links): LEADER-Koordinator Sebastian Wittmoser; Kurdirektor von Bad Aibling Thomas Jahn; Andreas Schunko VR Bank Bad Aibling; Vorsitzender der LAG Bad Feilnbach, Bürgermeister Anton Wallner; Christian Poitsch, Stadtmarketing Kolbermoor; Josef Trost, zweiter Vorsitzender der LAG Brannenburg; Bürgermeister Matthias Jokisch; Kathrin Wachtveitl und Gwendolin Dettweiler vom LAG-Management. Es fehlt Martin Huber, ebenfalls Vorstandsmitglied.
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Der Vorstand der LAG Mangfalltal-Inntal mit dem LEADER-Koordinator und dem LAG-Management (von links): LEADER-Koordinator Sebastian Wittmoser; Kurdirektor von Bad Aibling Thomas Jahn; Andreas Schunko VR Bank Bad Aibling; Vorsitzender der LAG Bad Feilnbach, Bürgermeister Anton Wallner; Christian Poitsch, Stadtmarketing Kolbermoor; Josef Trost, zweiter Vorsitzender der LAG Brannenburg; Bürgermeister Matthias Jokisch; Kathrin Wachtveitl und Gwendolin Dettweiler vom LAG-Management. Es fehlt Martin Huber, ebenfalls Vorstandsmitglied.

Vieles läuft anders seit Corona – auch die Beschlussfassung im Gremium der Lokalen Aktionsgruppe Mangfalltal-Inntal (LAG): Wie berichtet, hatte das zuständige bayerische Landwirtschaftsministerium die Verfahren für die Projekte vereinfacht, damit die Leader-Gruppen den Corona-Maßnahmen Rechnung tragen können.

Bad Aibling/Neubeuern – Vieles läuft anders seit Corona – auch die Beschlussfassung im Gremium der Lokalen Aktionsgruppe Mangfalltal-Inntal (LAG): Wie berichtet, hatte das zuständige bayerische Landwirtschaftsministerium die Verfahren für die Projekte vereinfacht, damit die Leader-Gruppen den Corona-Maßnahmen Rechnung tragen können. Mit diesen vereinfachten Vorgaben hat das Entscheidungsgremium der LAG nun zwei neue Projekte zur Förderung frei gegeben. Die vom Stützpunkt Inntal in ehrenamtlicher Arbeit geplante Kletterhalle ist als Inklusionsbetrieb, auf dem B&O-Gelände in Bad Aibling angedacht.

Erinnerung an Freiherr zu Guttenberg

Um allen Altersgruppen in der Halle gerecht zu werden, möchten die Akteure zwei unterschiedliche Kinderspielbereiche integrieren. Für Krippen- und Kindergartenkinder soll für ruhiges Spiel und als Rückzugsecke im ersten Stock die Spielewelt Bienenstock entstehen. Für Kindergartenkinder und Grundschüler ist im dritten Stock für Bewegen und Toben die Villa Wiesengarten geplant.

Das Gremium befasste sich in der Herbstsitzung bereits mit diesem Projekt, nun wurde es vom Projektträger erneut vorgestellt. Eine wesentliche Frist konnte nicht eingehalten werden.

Der Kleinprojektefonds Bürgerengagement wird bei Vereinen der LAG immer beliebter: Ob Unterstützungen von Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Jazzkonzerte, Nähkurse für Kinder, Insektenhotels und weitere Ideen – die Nachfrage reißt nicht ab. Der vorgesehene Topf für die ehrenamtlichen Projekte ist nahezu ausgeschöpft. Nun hat das Ministerium die Möglichkeit eröffnet, dieses Budget aufzustocken. Dies lässt sich die Aktionsgruppe nicht zweimal sagen, das Entscheidungsgremium spricht sich einstimmig für die Verdoppelung des Fonds aus. Mit den Fördergeldernn unterstützt die Lokale Aktionsgruppe Mangfalltal-Inntal, Kleinmaßnahmen mit ehrenamtlichem Engagement.

Die Idee des Fördervereins der Musikkapelle Neubeuern hat das Gremium als eines der letzten Aktionen aus dem alten Budget zur Förderung freigegeben – eine „Erinnerungstafel für Baron Ennoch Freiherr zu Guttenberg“.

Die Gruppe:

Die LAG Mangfalltal-Inntal ist ein Zusammenschluss von 16 Gemeinden, die unter Beteiligung der Bürgerschaft und der lokalen sowie regionalen Akteure eine gemeinsame Lokale Entwicklungsstrategie (LES) für die LEADER-Förderperiode 2014 bis 2020 erarbeitet haben und diese unter Nutzung von LEADER-Fördermitteln umsetzen. Weitere Infos unter www.lag-mangfalltal-inntal.de.

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