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Mord geplant, um ins Gefängnis zu kommen?

Leiche mit Stichwunden in Kufstein gefunden - Mann (29) gesteht Mord

Am Montag (14. Juni) wurde der Polizei in Kufstein eine Leiche am Innufer gemeldet. Der Mann ist nach wie vor nicht identifiziert. Daraufhin meldete sich der mutmaßliche Täter und gestand, warum er den mutmaßlichen Mord beging.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:

Kufstein - Am Montag (14. Juni) gegen 18.35 Uhr wurde über Polizeinotruf im Gemeindegebiet von Kufstein/Endach am Innufer eine Leiche gemeldet. Die Leiche des bisher nicht identifizierten Mannes weist mehrere Stichwunden am Oberkörper und im Halsbereich auf, die durch Fremdeinwirkung zustande gekommen sind.

Der Tat dringend verdächtig ist ein 29-jähriger österreichische Staatsbürger, welcher in Kufstein wohnhaft ist. Der 29-Jährige hat sich am frühen Abend bei der Polizeiinspektion Kufstein gestellt, die Tatausführung eingeräumt und sie anlässlich seiner Vernehmung noch einmal bestätigt. Demnach hat er vor mehreren Wochen geplant, jemanden umzubringen, um inhaftiert zu werden, zumal er mit seiner Lebenssituation nicht mehr im Reinen ist. 

Dieses Vorhaben hat er letztlich am 14. Juni in die Tat umgesetzt. Der Mann hat sein späteres Opfer gezielt ausgewählt, es in den Hinterhalt gelockt und dort umgebracht. Eine Überlebenschance des Opfers war von vorne herein ausgeschlossen. Beim derzeitigen Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der 29-Jährige die Tat auch tatsächlich ausgeführt hat. Die vom Beschuldigten gemachten Angaben sind in sich schlüssig und nachvollziehbar.

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat gegen den Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Mordes eingeleitet und die Obduktion der bislang unbekannten Leichen angeordnet.

Der Beschuldigte wurde in das Polizeianhaltezentrum Innsbruck überstellt.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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