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Ein Kunstautomat für jedermann

Auch das kann im Kunstautomat drin sein. Hoffmann

Schlendert man in Kiefersfelden mal so die Dorfstraße entlang, fällt der Blick auf einen „Zigarettenautomaten“, direkt neben dem Elektronikfachgeschäft. Doch beim zweiten Blick merkt man: Das ist kein Kippenausschmeißer!

Kiefersfelden – Er ähnelt den klassischen Zigarettenautomaten nur, der Inhalt ist ein ganz anderer. Und das ist dann die eigentliche Überraschung, denn beim Einwurf von vier Euro zieht der Käufer keineswegs eine Packung Zigaretten, sondern eine kleine Schachtel, in der ein individuell gefertigtes Kunststückchen liegt.

Die Idee dazu hatte Jutta Richter, die auch das angrenzende Elektronikfachgeschäft besitzt. Dort berät sie Kunden in Sachen Haus- und Büroelektronik, ihre Berufung aber ist die „Malerei, das Zeichnen und das Basteln von Kleinigkeiten im Skulpturbereich“, wie sie lächelnd anmerkt.

Die ungewöhnliche Idee kam ihr bei einem Besuch in einer größeren Stadt, „wo diese Automaten schon hängen“. Da sie „gut vernetzt“ ist und ihr Mann „Automatensammler“ war die Idee, selbst einen solchen Automaten vor ihrem Geschäft aufzustellen, schnell geboren.

Im Kleinanzeigenbereich eines bekannten Internet-Auktionshauses wurde sie schnell fündig und wenig später brachte die Post den kleinen Zigarettenautomaten ins Haus. Zusammen mit ihrem Mann „haben wir dann den Automaten für meine Zwecke so umgebaut, dass jetzt anstelle von Zigarettenpackungen kleine Schachteln in die Schuber passen“. Und in jeder dieser Schachteln sind „meine selbst gefertigten Kunststückchen“.

Die Kunstminiaturen sind sehenswert, wenn man eins der Kästchen öffnet. Ob nun kleine Faserplatten mit Kunstdruck, eigene Acrylmalerei oder selbst gefertigte kleine Skulpturen: jedes dieser Stücke ist ein Unikat, sie gibt es kein zweites Mal.

Wie auch beim Zigarettenautomat, kann sich der Käufer den Inhalt der fünf mal sieben-Zentimeter großen Kunstschachtel selbst aussuchen, ein Bild am Automaten verrät den Inhalt.

Überraschungen

Aber dazu hat die Initiatorin auch noch eine andere Idee: „Mir schwebt ein Überraschungsschacht vor, bei dem dann die kleinen Kunstpräsente nicht zu sehen sind“, sagt Richter. Bisher sind die Produkte ihres Automaten ausschließlich von ihr selbst gefertigt, aber Jutta Richter schwebt vor, auch regionale Künstler miteinzubinden. „Wenn der erste Test dann gelaufen ist, will ich mal sehen, wie die Kieferer auf meinen Kunstautomaten reagieren.“

Kunstautomat-Betreiberin Jutta Richter zeigt, wie’s geht.

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