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Am Montagmorgen zwischen Kufstein bis Bad Aibling

Neue Woche, altes Spiel: Blockabfertigung sorgt für insgesamt 33 Kilometer Stau

LKW stehen im Stau
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Lkw-Blockabfertigung bei Kufstein (Archivbild).
  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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Kufstein/Kiefersfelden – Neue Woche, altes Spiel: Die österreichischen Behörden führten am Montag (28. Februar) auf der Inntalautobahn (A12/A93) wieder die altbekannte „Dosierungsmaßnahme“ durch.

Update, 12.45 Uhr - Pressemitteilung der Polizei

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Die Tiroler Behörden begannen um 5 Uhr mit der Dosierungsmaßnahme auf der österreichischen Inntalautobahn (A12) auf Höhe der Ausfahrt Kufstein Nord, Fahrtrichtung Innsbruck. Als Durchlauf wurde anfangs eine Anzahl von 150 Lastwagen pro Stunde erlaubt. Bis zum Ende der Maßnahmen um 9.30 Uhr wurde die Zahl bis auf 350 Lkw pro Stunde gesteigert.

Gegen 10.30 Uhr erreichte der Lkw-Rückstau seine Höchstlänge von etwa 33 km und reichte somit bis etwas über die Anschlussstelle Bad Aibling hinaus, wobei der Verkehr auf der A93 gleichzeitig bereits gut nach vorne abfloss. Der Stau hat sich mittlerweile fast komplett aufgelöst. Es kommt derzeit lediglich auf der A93 noch zu kleineren Behinderungen auf Höhe der Anschlussstelle Brannenburg und direkt vor der Landesgrenze.

Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützungskräften der Autobahnpolizeistation Holzkirchen und der Verkehrspolizei Traunstein sorgten dafür, dass sich die Behinderungen für den Individualverkehr so gering wie möglich hielten. Verstöße gegen das Lkw-Überholverbot wurden konsequent geahndet.

Update, 8.25 Uhr:

Die Verkehrsbehinderungen auf der A93 dauern an. Gegen 8.15 Uhr reichte der Lkw-Stau bereits bis zum Inntaldreieck zurück (25 Kilometer). Deswegen kommt es auch auf der Überleitung von der A8 zu Verkehrsproblemen. Wegen des Staus wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Wie lange die Dosierung am Montag aufrechterhalten wird, ist derzeit nicht bekannt.

Die Erstmeldung:

Seit 5 Uhr wird auf Höhe der Anschlussstelle Kufstein-Nord, auf österreichischer Seite der Inntalautobahn, der Lkw-Verkehr wieder entsprechend gedrosselt. Deswegen gibt es auch wieder Auswirkungen auf bayerischer Seite der Autobahn: Gegen 7 Uhr staute sich der Lastwagen-Verkehr auf der rechten Fahrspur laut Verkehrsmeldungen und dem Verkehrsportal bayerninfo.de von der Kontrollstelle über rund 25 Kilometer bis fast zum Inntaldreieck zurück. Erst letzte Woche hatte es ähnliche Verkehrsbehinderungen gegeben.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass im Bereich des Staus ein Überholverbot für den Schwerverkehr besteht, die Ein- und Ausfahrten freizuhalten sind und der Standstreifen nicht befahren werden darf. Bis wann die Maßnahme am Montag beendet wird, ist derzeit nicht bekannt.

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