In Kloster Reisach soll wieder Leben einziehen

Wohin führt der Weg bezüglich des Klosters Reisach?
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Wohin führt der Weg bezüglich des Klosters Reisach?

Der Zweckverband Kloster Reisach soll wieder intensiviert werden: In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Oberaudorf verlas Erster Bürgermeister Prof. Dr. Matthias Bernhardt ein Schreiben von Kultusminister Michael Piazolo. Es scheint Hoffnung zu geben.

Von Barbara Forster

Oberaudorf – Es gibt Neuigkeiten bezüglich des Klosters Reisach: In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde bekannt gegeben, dass in der konstituierenden Kreistagssitzung Katharina Kern (CSU) zur Verbandsrätin und Hubert Wildgruber zum stellvertretenden Verbandsrat für den Zweckverband Kloster Reisach bestellt worden sind. Von der Gemeinde selbst wurde Gemeinderätin Ursula von Redwitz (FWO) als Verbandsrätin bestellt.

Wie der Erste Bürgermeister, Professor Dr. Matthias Bernhardt (FWO), gegenüber den OVB-Heimatzeitungen erklärte, sei die Arbeit des Zweckverbands in den vergangenen Jahren etwas eingeschlafen und müsste jetzt wieder „intensiviert“ werden.

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Für die ortsansässigen Vereine sei das Kloster ein „wichtiger Treffpunkt“, sagt Bernhardt. Aber seit der Orden das Kloster aufgegeben habe und dieses nun dem Freistaat Bayern übergeben wurde, stehe das Vereinsleben still. Ein Gespräch, dass vergangene Woche zwischen Vertreten des Kultusministeriums, dem Staatlichen Bauamt Rosenheim, der Regierung Oberbayern und den Vertretern der Ortsvereine stattgefunden habe, lässt aufatmen: Von allen Seiten wurde anerkannt, dass sich die Vereine in einer „Zwangslage“ befänden, berichtet Bernhardt. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Oberaudorf, dem Staatlichen Bauamt Rosenheim und den übergeordneten Stellen werde versucht, eine „zeitnahe Lösung“ für die Vereine zu finden. Wie der Rathauschef verspricht: „Wir bleiben dran.“

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In der Sitzung informierte der Bürgermeister, dass er Mitte Juni ein Schreiben von Kultusminister Michael Piazolo erhalten habe. Der Minister halte es für dringlich, über die weiteren Nutzungsmöglichkeiten und Veranstaltungen innerhalb des Klosters zu sprechen. In Bernhardts Augen bekomme man offenbar Unterstützung vom Kultusministerium. Es sei nicht auszuschließen, dass im Kloster Reisach künftig wieder einmal „was stattfinden“ könne, meinte der Rathauschef.

Derzeit würden Ermittlungen des baulichen Zustandes stattfinden: „Im Moment gibt es ein Betretungsverbot“, sagt Bernhardt. Die gute Nachricht jedoch: Die Räume, die früher von den Vereinen genutzt wurden, seien in einem nicht ganz so schlechten Zustand. Der Rathauschef hofft, dass mit der Wiederbelebung des Zweckverbandes in Sachen „Kloster Reisach“ in Zukunft einiges vorangetrieben werden kann.

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