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BILDUNGSINITIATIVE EHRT MONESSORI KINDERHAUS

Kleine Forschende aus Brannenburg erhalten große Auszeichnung

„Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ zeichnet das Montessori Kinderhaus mit Plakette und einem Gutschein aus. Das Geld soll für einen Ausflug verwendet werden.
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„Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ zeichnet das Montessori Kinderhaus mit Plakette und einem Gutschein aus. Das Geld soll für einen Ausflug verwendet werden.
  • VonKarin Sönmez
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16 Forscher aus dem Montessori Kinderhaus in Brannenburg haben sich in einer viermonatigen Projektarbeit der Frage „Wie kann man sein Pflanzenbeet vor Schneckenfraß schützen?“ gewidmet.

Brannenburg – Von der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ wurden ihre Ergebnisse mit einer Plakette und einem Gutschein im Wert von 1000 Euro ausgezeichnet. Das Forschungsprojekt hat das Ziel, die Welt der Technik und Naturwissenschaften berührbar zu machen und bietet Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche in jedem Alter.

Die Hortkinder stellten zusammen mit der Erzieherin Olga Steinke ihr Projekt vor. Sie erzählten, dass sie den Garten des Hortes gemeinsam bepflanzt hätten. Dabei beobachteten sie, dass im ersten Jahr sowohl Kartoffeln, als auch Erdbeeren wuchsen, aber im zweiten Jahr wurde die ganze Ernte von Nacktschnecken vernichtet. Dadurch entwickelten sie die Fragestellung.

Eierschalen und Kupferband helfen nicht

Die Kinder testeten verschiedene Schutzstrategien, indem sie die Pflanzen mit Sand, Eierschalen, Holzschnipseln sowie Kupferband umgaben oder versuchten, die Schnecken regelmäßig einzusammeln. Nichts davon führte zu merkbarem Erfolg. Dadurch wurde die Theorie entwickelt, dass Weinbergschnecken die Eier der Nacktschnecken fressen. Diese Beobachten werden nun nach der Abgabe der Projektergebnisse weitergeführt. Aktuelle Beobachtungen geben Hoffnung darauf, dass mit den Weinbergschnecken ein Mittel gegen die gefräßigen Nacktschnecken gefunden wird.

Freiheit geben, weitere Wege zu finden

Steinke begleitete die Kinder bei ihrer Forschung. Ihr war wichtig, den Kindern die Freiheit zu geben, auch selbst zu erkennen, dass ein Weg eine Sackgasse war: „Nur so entwickeln sich auch eigene Ideen, wie man einen weiteren Weg findet.“ Bürgermeister Matthias Jokisch gratulierte den Kindern zu ihrem Preis und betonte: „An die Antworten, die ihr selbst gefunden habt, werdet ihr euch noch in 20 Jahren erinnern.“ Jedem Kind händigte er eine Urkunde und eine Plakette aus und die Erzieherin bekam symbolisch den Scheck überreicht. Mit dem Geld ist ein Ausflug in den Münchner Tierpark geplant.

Auszeichnende online zugeschaltet

Über ein Online-Meeting nahm auch die Vertreterin der Initiative und Betreuerin der Leitprojekt-Idee ‚Es funktioniert?!‘, Ingrid Noltinger, teil. Sie betonte die besondere Leistung: Von den 15 eingereichten Projekten wurden sieben ausgezeichnet.

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Die Bewertungskriterien beurteilten nicht nur die Endergebnisse. Es wird auch der dokumentierte und reflektierte Lernprozess betrachtet. Fragestellungen aus der Lebenswelt der Kinder sollen Impulsgeber sein, Technik und Wissenschaft zu hinterfragen, statt diese nur hinzunehmen.

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