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Corona macht Kitas die Planung schwer

Noch einige Kinder auf der Warteliste: Bedarf für Kinderbetreuung in Riedering

Das Haus für Kinder Maria Himmelfahrt in Riedering. Es wurde 2019 neu eröffnet.
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Das Haus für Kinder Maria Himmelfahrt in Riedering. Es wurde 2019 neu eröffnet.
  • VonElisabeth Kirchner
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Eine rege Nachfrage verzeichnen die vier Kinderbetreuungseinrichtungen in Riedering. Neben dem Haus für Kinder Maria Himmelfahrt in Riedering, stehen noch die Kindergärten in Moosen und Söllhuben sowie der private Waldkindergarten zur Verfügung. Und die Wartelisten der Kindergärten sind noch gefüllt.

Riedering – „Alle Kinder konnten für das kommende Jahr untergebracht werden“, sagt Monika Hollinger, die Leiterin des Hauptamts in Riedering. „Zumindest die, deren Eltern pünktlich zum Anmeldetermin ihre Kinder für eine Kinderkrippen- oder Kindergarteb-etreuung angemeldet haben“, ergänzt Patricia Blum, Leiterin des Hauses für Kinder, das 2019 neu gebaut wurde. Die Anmeldungen für Krippen- und Kindergartenplätze laufen über die jeweiligen Kindergärten als Träger.

Neu gemischte Gruppe

Derzeit sind im Haus für Kinder vier Gruppen, drei Kindergartengruppen mit jeweils 25 Kindern und eine Krippengruppe mit 13 Kindern unter drei Jahren. Darunter fallen auch acht Integrationskinder. Die Kosten für deren Plätze werden über den Bezirk Oberbayern finanziert. Ab September wird es im Haus des Kindes eine fünfte, eine sogenannte gemischte Gruppe mit 18 Kindern bestehend aus Krippen- und Kindergartenkindern geben.

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Rechtsanspruch auf Kita-Betreuung

„Generell besteht ein flächendeckender Rechtsanspruch auf Kita-Betreuung. Gleichwohl haben Eltern nicht Anspruch darauf, ihre Kinder in ihrem Wunschkindergarten unterzubringen“, so Verwaltungsfachfrau Hollinger. Coronabedingt sei es dieses Jahr „etwas vertrackt“ gewesen. Einige Eltern hätten sich erst spät entschieden, ihre Kinder ein Jahr länger im Kindergarten zu belassen. Das sei nach Rechtslage möglich. Denn Kinder, die im Juli, August oder September 2021 sechs Jahre alt werden, gelten als Korridorkinder.

Wegen Corona werden Kinder ein Jahr später eingeschult

Dieses sperrige Wort bedeutet, per Definition des des Bayerischen Kultusministerium, dass „die Eltern nach Beratung und Empfehlung durch die Schulen entscheiden, ob ihr Kind zum kommenden Schuljahr oder erst ein Jahr später eingeschult wird“.

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Deswegen gebe es noch einige Kinder auf der Warteliste der vier Kindergärten, so Blum. Hollinger ist aber zuversichtlich, dass sich auch für diese Kinder im Laufe des Jahres eine Lösung findet. Einige Eltern hätten nämlich schon signalisiert, dass ein Kindergartenbesuch ab Januar 2022 oder „je nach Platzangebot früher oder später auch ok“ wäre.

Neue Gruppe bei den Waldwichteln

Gleichwohl bietet sich mit der Neueröffnung des Naturkindergartens in Rohrdorf eine Alternative, sagt Hollinger. Bislang habe es nämlich nur den Waldkindergarten „Die Waldwichtel“ in Riedering gegeben, der inzwischen aufgestockt wurde.

Eine fünfte Gruppe bedeute dennoch für alle Beteiligten einen Mehraufwand, sagt Hollinger. Denn es müsse mehr Personal eingestellt werden. Auch entsprechendes Mobiliar und eine kindgerechte Ausstattung mit Spielsachen müssen rechtzeitig bereit liegen. „Was Personal, Einrichtung und Spielmateritalien betrifft, sind wir schon auf einem guten Stand,“ sagt Patricia Blum, und freut sich, dass der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen ab September trotz Corona „so gut wie gedeckt ist“.

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