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Kiefersfelden vertagt Entscheidung zu neuem Mobilfunkmast

Dies ist ein veralteter Mobilfunkturm.
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Dies ist ein veralteter Mobilfunkturm.

Aufgrund der Pandemie fand die jüngste Sitzung des Gemeinderates zusammen mit dem Technischen Ausschuss in der Schulturnhalle statt. Die beiden Gremien beschäftigten sich mit dem Vorhaben der Deutschen Telekom, im Osten Kiefersfeldens, auf dem Gewerbegebiet „Kaiserreich“, einen Schleuderbetonmast zu erstellen.

Kiefersfelden – Schleuderbeton wird in eine zylindrische Hohlform gefüllt und danach in eine schnelle Rotation (Umdrehung) versetzt. So wird der Beton durch die enorme Zentrifugalbeschleunigung stark verdichtet und kann so aufgrund seines niedrigen Wasserzementwertes beim Bau von Pfählen oder konisch zulaufenden Betonmasten verwendet werden.

Dies ist hier der Fall, denn dieser Schleuderbetonmast soll als Mobilfunkmast mit einer Höhe von knapp 41 Metern zukünftig den Bereich der vorbeiführenden Inntalautobahn (A 93) mit dem schnellen „5-G-Netz“ abdecken.

„Der Mast ist nur auf die Autobahn gerichtet“, erklärte Bürgermeister Hajo Gruber (UW) „und deckt nicht das Gemeindegebiet ab“. Für den Betreiber, die Deutsche Telekom, ist es der beste Standort und der Rathauschef sieht wenig Möglichkeiten, den Bau des Masten zu verhindern.

Für die Gemeinderatsmitglieder waren die bisher bekannten Fakten jedoch nicht aussagekräftig genug und sie vertagten einstimmig eine Entscheidung, denn zunächst soll ein Sprecher der Telekom zur nächsten Sitzung eingeladen werden.

Dieser soll dann auch die vielen, noch offenen Fragen der Ratsmitglieder fachmännisch beantworten.

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