Aus dem Gemeinderat

Kiefersfelden: Digitaler Rundgang durch das neue Feuerwehrhaus von Raum zu Raum

Das Feuerwehrhaus in Kiefersfelden ist bereits in die Jahre gekommen und wird bald schon einem Neubau weichen.
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Das Feuerwehrhaus in Kiefersfelden ist bereits in die Jahre gekommen und wird bald schon einem Neubau weichen.
  • vonFranz Hoffmann
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Die Technik macht es möglich: Schon vor dem realen Baubeginn, konnten sich die Kiefersfeldener Gemeinderäte ein Bild vom neuen Feuerwehrhaus machen. „Das ist eines der größten Bauvorhaben der Gemeinde in der jüngeren Geschichte“, so bewertete Bauamtsleiter Hermann Gabenstätter den geplanten Neubau.

Kiefersfelden – Sowohl Lage, Örtlichkeiten, Grundriss und die verschiedenen Ansichten des neuen Hauses wurden von ihm erläutert. Das jetzige, in die Jahre gekommene Feuerwehrhaus, wird schon bald Geschichte sein.

Von Raum zu Raum, Stockwerk zu Stockwerk ging die digitale Reise – mit Einzelheiten zu Funktion, technischer Einrichtung und Nutzung. Dabei stellte er eine „wohlüberlegte und funktionierende Planung fest, die die neuesten technischen Anforderungen sowohl für die Gegenwart als auch für die Zukunft beinhaltet“. Auch seien alle Festsetzungen des Bebauungsplanes eingehalten worden.

Keine wesentlichen Änderungen

Da auch die eingegangenen Stellungnahmen und Klarstellungen der Träger öffentlicher Belange zu keiner wesentlichen Änderung des Bebauungsplanes führten, waren sich die Ratsmitglieder einig: Ohne Gegenstimme beschlossen sie den „Bebauungsplan Neubau Feuerwehrhaus“ in der Fassung vom 16. Dezember 2020 und beauftragten die Gemeindeverwaltung, diesen ortsüblich bekanntzumachen.

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Und das war nicht die einzige gute Nachricht für die ehrenamtlichen Brandbekämpfer: Einstimmig beschlossen die Gemeinderäte die 1. Änderung der Satzung über den Aufwendungsersatz und Gebühren für Einsätze und andere Leistungen der gemeindlichen Feuerwehren in Kiefersfelden und Mühlbach, sodass auch ihre Leistungen entsprechend monetär aufgewertet werden. Denn die Gemeinde erhebt in festgesetztem Rahmen „Aufwendungen für die Pflichtleistungen ihrer Feuerwehr, insbesondere für Einsätze, Sicherheitswachen und dem Ausrücken nach missbräuchlicher Alarmierung oder Fehlalarmen“.

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Die Höhe des Aufwendungsersatzes richtet sich nach den Pauschalsätzen der entsprechenden Satzung. Eine Anhebung dieser Gebührensätze wurde jetzt durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband angemahnt. So werden sich mit der Offenlegung der d einstimmig beschlossenen Satzung viele Gebühren deutlich erhöhen. Angefangen bei den Streckenkosten pro gefahrenem Kilometer für Einsätze von Tanklösch- oder Sonderfahrzeugen und Löschgruppenfahrzeugen, setzen sich die Anlastungen bei den Feuerwehrdienstleistenden fort.

So werden die Kosten erhoben

Die Gemeinde erhebt die Kosten für fortgezahltes Arbeitsentgelt während der Dauer der Einsatzzeit oder aber die Stundenpauschalen für die Einsatzzeit und die Sicherheitswachenabstellung durch die ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleister. Die Einsätze werden in dem für die Hilfeleistung notwendigen Umfang abgerechnet. Für Einsätze und Tätigkeiten, die unmittelbar der Rettung oder Bergung von Menschen und Tieren dienen, wird allerdings kein Kostenersatz erhoben.

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